Papiertest – Kalender: RoterFaden 2012 Format DIN A6

Ich dachte mir, dass ihr sicherlich – genauso wie ich – vor der Qual der Wahl bei Kalendern steht.

Deshalb habe ich heute mal das Papier eines Kalenders getestet und werde das auch öfters mal machen, wenn mir ein Kalender in die Hand fällt, den ich irgendwann mal gekauft habe.

Dieses Mal habe ich mir den Kalender von RoterFaden vorgenommen, allerdings ein 2012er-Kalender. Es handelt sich um ein Wochenkalendarium. Auf einer Seite findet man die Woche, auf der anderen Platz für Notizen (bei RoterFaden heißt es „Layout 1“). Ich habe hier das Format A6.

So sieht der Kalender von außen aus:

RoterFaden Kalender 2012 1

Es gibt keinen harten Einband. Gedacht ist er halt hauptsächlich für die Taschenbegleiter (über meinen hatte ich hier berichtet). Seit einer Weile gibt’s allerdings auch Schutzumschläge, falls man den Kalender mal einzeln mitnehmen will oder ihn nutzen mag, obwohl man keinen Taschenbegleiter hat.

Schauen wir nun mal rein:

RoterFaden Kalender 2012 2

 

Man kann an einigen Stellen ein ganz leichtes Ausfransen feststellen, beim Pelikan Souverän M1000 mit De Atramentis Fuchsia ist es schon deutlich. Aber das sei „entschuldigt“, weil diese Kombination wirklich viel Tinte aufs Papier bringt.

Dann wollen wir mal auf die Rückseite schauen:

RoterFaden Kalender 2012 3

 

An einigen Stellen kann man ein Durchdrücken sehen (z.B. beim TWSBI beim „B“, bei Pelikan Souverän M1000 (O3B) beim „P“).
Allerdings ist es ein wirklich dolles Durchscheinen, wenn man es denn noch so bezeichnen will. Also für mich persönlich ist es zu viel. Ich habe extra auch 2 Füller genommen, die eine M-Feder haben (Montblanc Starwalker und TWSBI Diamond 540), aber selbst da… Der Starwalker ist sogar mit königsblauer Tinte betankt, die eigentlich eher unproblematisch ist und man erkennt ein deutliches Durchscheinen. Der TWSBI Diamond 540 schreibt gut, hat aber einen normalen bis eher geringen Tintenfluss, auch da gibt’s ein kräftiges Durchscheinen (die B-Feder des TWSBI entspricht ja eher einer M).

Wie gesagt, mich stört das schon. Ich bin kein Typ für F-Federn, aber ich vermute, dass man auch da ein Durchscheinen erzeugen wird.

Der 2013er Kalender in A6 kostet 10,50€ und hier könnt ihr euch den Kalender anschauen (oder bestellen).

Es gibt auch noch andere Formate und Layouts von RoterFaden, die findet ihr alle in dem Link.

 

Der Kalenderfrust und warum ich keinen Filofax mehr benutze

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein kleiner Kalender-„Freak“ bin.
Ich habe in den letzten Jahre viele verschiedene Systeme probiert, wahnsinnig viel Geld für Kalender ausgegeben. Ich habe so ziemlich alles probiert, was es auf dem Markt gibt, glaube ich. Ich hatte viele Kalendersysteme und Kalender.
Ich möchte nun mal dieses Jahr Resümee passieren lassen und euch darüber berichten.
Angefangen habe ich in diesem Jahr mit dem RoterFaden Taschenbegleiter in A5 und A6. Im Februar bin ich dann wieder zu Filofax gewechselt, was ich auch vor dem Taschenbegleiter benutzt habe. Danach bin ich dann wieder zum RoterFaden Taschenbegleiter, wo ich momentan auch noch zum Teil bin.

Warum bin ich von Filofax vor dem Jahreswechsel zu 2012 zu RoterFaden gewechselt?
Ich wollte mal was anderes. Irgendwie haben mich die Ringe gestört.

Im Februar empfand ich dann „Sehnsucht“ nach meinem Filofax. Der Taschenbegleiter war mir in A5 zu groß und in A6 zu klein.
Also habe ich wieder zu Filofax gewechselt. Einige Modelle hatte ich noch von vorher und habe mir in der Nutzungszeit viele neue gekauft, sowohl gebrauchte als auch „richtig neue“.
Ca. im Juli fing es an, dass ich an Filofax zweifelte. Warum?

Zum Einen ist ein großer Kritikpunkt das Papier. Ich nutze Füller, wie ihr wisst und dafür ist das Papier total ungeeignet (außer vielleicht Füller mit spärlichen Tintenfluss und königsblauer Tinte). Alternativ habe ich auch Tintenroller/Rollerballs getestet, das hat auch nicht funktioniert.

Zum Anderen finde ich kein Kalenderlayout passend.
Nun habe ich eine Zeit lang die Kalendereinlagen nach meinem Geschmack gedruckt, dank Ray Blake. Mein Notizpapier etc. hab ich auch eine Weile selbst gedruckt.
Aber ist das die Lösung? Es ist eine wahnsinnige Arbeit, das Personal-Format zu drucken und zu schneiden. Das wollte ich mir nicht antun. Warum auch? Was nutzt mir ein Kalendersystem, bei dem ich mir alles allein machen muss?!

Ein weiterer Kritikpunkt ist für Material und Preis. Ich liebe Leder und ich habe auch fast nur Leder-Modelle besessen. Einige Modelle haben echt schönes Leder, aber sie altern nicht so schön. Bei einigen Modellen ist es sogar das Problem, dass sie nach einigen Wochen schon furchtbar aussehen, wenn man nicht so sehr drauf achtet, wie z.B. der Chameleon. Grundsätzlich bietet Filofax schon gute Qualität.
Der Preis ist für mich -nach einigem Nachdenken- einfach zu hoch. Ich denke da nur daran, dass ich für meine riesige Liebeskind Berlin-Tasche, die ich für die Uni nutze, fast genauso viel gekostet hat, wie ein Filofax. Und noch nicht mal eines der teuersten Modelle. Liebeskind bietet echt super Qualität und ist kein Billig-Schrott. Und da frage ich mich nach der Relation. Eine riesige Tasche aus super tollem Leder gegen eine Kalenderhülle. Ähm ja, irgendwie haut das meines Erachtens nicht hin. Außerdem bekommt man z.B. bei RoterFaden einen voll-ausgestatteten Taschenbegleiter bezahlt man etwas mehr als die Hälfte. Dort erhält man aber einen handgefertigten Kalender, der zu 100% made in Germany ist.
Seitdem mir das mal durch den Kopf gegangen ist, kann und will ich keinen Filofax mehr kaufen. Ich habe mittlerweile auch meinen Filofax-Bestand auf einen sehr kleinen Bestand reduziert.

Dann habe ich mich wieder RoterFaden zugewandt und habe mir den A6-Begleiter gegönnt, über den ich schon berichtet habe. Vor einer Weile habe ich auch noch einen A5 gekauft.
Und ich habe mir noch ein Midori Traveler’s Notebook zugelegt.

Was ich für 2013 nutze, weiß ich noch nicht… Es bleibt spannend! 😉

Mein RoterFaden Taschenbegleiter

Heute möchte ich euch meinen RoterFaden Taschenbegleiter vorstellen.

Der Slogan der Firma lautet „Mit Liebe geordnet“.
Der Taschenbegleiter ist ein „Ordnungssystem“, das man sich voll und ganz individualisieren kann. Man kann das Design selbst festlegen. Eine wirklich schöne Sache.
Ich stelle euch meinen Taschenbegleiter im folgenden genauer vor und weise immer auf die Individualisierungsmöglichkeiten hin. Vielleicht merkt ihr schon beim Lesen, was euch anspricht und was ihr braucht.
Aber wir sollten uns wohl von Außen nach Innen vorarbeiten.

Mein Taschenbegleiter ist außen aus hellbraunem Leder. Ich mag Leder und ich mag den Vintage-Stil, da ist das hellbraune Leder die richtige Wahl.


Es gibt aber auch noch schwarzes und dunkelbraunes Leder. Als günstigere Möglichkeit und für Leute, die kein Leder mögen, gibts auch noch viele verschiedene Farben Tanzboden. Das ist unempfindlicher als Leder, da es ein fester Kunststoff ist. Für mich stand das aber nie zur Auswahl, da ich Leder liebe.
Mein Verschlussband und meine Stiftschlaufe sind rot. Ich wollte es ein bisschen aufpeppen und es passt -meiner Meinung nach- gut zu dem hellbraunen Leder. Es gibt auch „Standard“ (schwarz/grau) und schwarz als Verschlussband.
Für euch Füllerfans besonders interessant: ihr könnt euch die Stiftschlaufe auch breiter machen lassen, je nachdem, welcher Füller oder Stift euch begleiten soll.
Im Inneren habe ich das wunderschöne türkise Wollfilz. Ich mag türkis 🙂 Das ist ein Extrawürstchen für mich gewesen.

Grundsätzlich gibt’s auch verschiedene Wollfilze zur Auswahl.
Bei mir gibt’s vorn 2 Quertaschen, in denen ich Zettelchen, Quittungen und Belege aufbewahre. Hinten hab ich eine Längstasche. Dort verstaue ich auch Zettel oder mal den Block von RoterFaden – je nach Bedarf. Auch bei der „Innenausstattung“ könnt ihr frei wählen. Ihr könnt die Taschen auch farblich absetzen lassen.

Der Clou der ganzen Sache ist ein Klammermechanismus. (Link führt zur Beschreibung von RoterFaden)

Es ist wirklich so einfach, wie es klingt. Ich zeige es euch mal:

Klammern auf

Heft/Zettel einlegen und Klammern zu

 

In die Klammern passt alles, was DIN-formatig ist. Das ist, meines Erachtens, ein sehr fairer Schachzug von RoterFaden. Bei anderen Systemen ist man ja häufig an die vorgegebene Papiergröße gebunden. Klar, man kann mit etwas Aufwand das Papier zuschneiden (lassen), aber warum sollte man zusätzlichen Aufwand betreiben? Hier gibt’s einige Beispiele von RoterFaden, was in ihre Begleiter passt.

Bei den Klammern habt ihr die Wahl zwischen 3 und 4. Standard ist eigentlich 3 Klammern, wer natürlich mehr mitnehmen mag, kann auch 4 nehmen. Auch hier sind Sonderwünsche möglich, 2 oder 5 Klammern stellen kein Problem dar.

Die Klammern sind sehr stabil und nicht so eine wacklige Angelegenheit.

Wer jetzt ein großer Liebhaber eines bestimmten Notizbuches ist, das aber einen Hardcover-Einband hat, der kann diesen abtrennen und schon passt es auch in den Taschenbegleiter. Man könnte es rein theoretisch auch mit Hardcover einheften, aber es macht sich meiner Meinung nach nicht so gut.

Als letztes hier in meinem Artikel, beim Konfigurator als Erstes, bleibt noch die Auswahl der Größe. DIN A6, DIN A5 und DIN A4 sind möglich. Es gibt auch die Möglichkeit beim Taschenbegleiter Taschen für das Smartphone, für den Kindle oder fürs iPad mit „reinzubauen“. Wer also iPad, Kalender und Notizhefte immer in einem haben will, der wird auch bei RoterFaden fündig.

Ich habe DIN A6 gewählt. Das ist noch eine schöne Handtaschengröße. Mittlerweile merke ich aber, dass es mir doch zu wenig Platz für die Uni ist und ein A5 muss unbedingt noch her.

Euch reicht die Auswahl noch nicht? Tja, Leute, dann sprecht doch einfach mal mit dem netten Team von RoterFaden. Ihr braucht euch da nicht scheuen, jedes Mal, wenn ich sie kontaktiert haben, dann waren sie äußerst freundlich – wobei ich mich manchmal schon nervig fand *schäm*

Ihr findet in den Galerien schon einige Sachen, die so nicht in Shop bzw. Konfigurator sind, z.B. Leder von einer alten Schultasche.

RoterFaden bietet aber nicht nur die „Hüllen“ an, sondern auch alles mögliche, was man so „einklammern“ kann, Kalender, Lesehefte, Notizhefte, Skizzenhefte, Adresshefte, Geburtstagskalender, Prospekthüllen…

Was noch überaus erwähnenswürdig ist:

Die Taschenbegleiter sind zu 100% made in Germany.

Man merkt schon beim ersten Auspacken, dass man ein hochwertiges Produkt in der Hand hat. Das 2 mm-dicke Leder und der dicke Wollfilz machen schon ordentlich was her.

Das war’s nun über meinen Taschenbegleiter.
Ihr seid neugierig geworden? Dann hier mal die wichtigsten Links:

RoterFaden Homepage

RoterFaden Galerien

RoterFaden Onlineshop

RoterFaden Taschenbegleiter Konfigurator

Ihr werdet über die Preise vielleicht ein bisschen „erschrocken“ sein, aber ihr erhaltet wirklich eine tolle Qualität. Und diese ist 100% made in Germany. Man muss nur mal drüber nachdenken, was man manchmal für sog. „Qualitätsprodukte“ bezahlt, die in den asiatischen Ländern hergestellt werden…
Ich würde mal behaupten, dass der Taschenbegleiter wirklich ein „lebenslanger“ Begleiter sein kann.

Für mich soll es unbedingt noch ein A5-Taschenbegleiter werden. Lieber heute als morgen. Doch leider sind sie nicht ganz billig, dafür ja auch tolle Qualität. Der soll dann wirklich auch ein Begleiter für viele Jahre werden – zumindest während der noch anstehenden Uni-Zeit. Obwohls danach gewiss auch nicht weniger an Notizen und Terminen wird, also noch länger. Aus Leder soll er sein, das steht schon mal fest. An dem Rest überlege ich noch. Aber da ich ja eh eigentlich erstmal noch eine ganze Weile darauf sparen muss… Vielleicht klappt’s ja zum neuen Jahr…

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