Tintenbetrachtung: Pelikan Edelstein Ruby

Heute möchte ich euch mal eine Tinte aus der Pelikan Edelstein-Kollektion vorstellen und zwar die Ruby.

Scan Pelikan Edelstein Ruby

Farblich ist der Scan ganz gut getroffen, vielleicht ein bisschen heller.

Foto Pelikan Edelstein Ruby 1

Die Fotos treffen die Farbe ein bisschen besser, wobei sie eher einen Tick zu hell sind. Die Farbe ist halt nicht wirklich leuchtend.

Foto Pelikan Edelstein Ruby 2

Foto Pelikan Edelstein Ruby 3

Foto Pelikan Edelstein Ruby 4

Foto Pelikan Edelstein Ruby 5

Foto Pelikan Edelstein Ruby 6

So sieht die Verpackung der Tinte aus:
Foto Pelikan Edelstein Ruby Verpackung

Und so das echt schöne Tintenfass:Foto Pelikan Edelstein Ruby Fass

Nun bleibt mir nichts weiter, außer euch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen und zu hoffen, dass ich euch in 2013 weiterhin als frohe Leser begrüßen darf 🙂

Vorsätze für’s neue Jahr?

Das Jahr ist fast vorbei, so langsam macht man sich Gedanken über die berühmt berüchtigten „guten Vorsätze“.

Habt ihr welche? Wenn ja, welche?

Für mich gibt’s im Schreibwaren-Bereich folgende Vorsätze:

3 Monate keinen Füller kaufen (bedeutend auch Zeit zum Sparen 😉 )

Erst eine neue Tinte kaufen, wenn einmal die Tinten-Röhrchen-Füllrunde geschafft ist

3 Monate keine Notizbücher kaufen

Briefpapier, das nicht richtig tintentauglich ist, mit verwenden (halt dünne Federn verwenden)

Das sind jetzt die Sachen, die mir spontan einfallen – falls mir noch was einfällt, werde ich das bei Gelegenheit noch ergänzen.

Füller-Vorstellung: Montblanc Writers Edition 2012 Jonathan Swift

Heute möchte ich zum ersten Mal einen Füller vorstellen und dann gleich das Sahnestückchen meiner Sammlung und das Sahnestückchen des Jahres.

Und zwar den:

Montblanc Jonathan Swift, der in diesem Jahr die Writers Edition war.

Gewidmet ist die Writers Edition dem britisch-irischen Schriftsteller und Satiriker, dessen bekanntestes Werk wohl „Gullivers Reisen“ ist. Der Füller ist im Design auch der Geschichte nachempfunden.

Ich wurde auf den Füller aufmerksam gemacht und habe mich sofort verliebt. Es war wirklich Liebe auf den ersten Blick.

Nun sind die Preise für die Writers Editionen ja nicht gerade gering. Ich hab eine ganze Weile mit mir gerungen, ob ich mir dieses teuere Stück leisten soll oder nicht, denn eigentlich ist es einfach nur ein riesiger Berg Geld.

Der Füller ließ mich aber nicht los. Er verfolgte mich bis in meine Träume, so überspitzt gesagt.
Also hab ich ihn mir bei Rolf Thiel bestellt.

Ich hab dann gaaaanz fleißig gespart und konnte mir das tolle Stück leisten.
Es ist wirklich ein sehr schönes, imposantes Schreibgerät.

Aber nun zu den Fotos 😉

Als erstes muss ich natürlich die Verpackung zeigen

Montblanc J. Swift Verpackung 1

 

Das ist noch die Papp-Umverpackung

 

Montblanc J. Swift Verpackung 2

 

Nun kommen wir zu der eigentlichen Verpackung, dem Schächtelchen.

Das ist – mal wieder – sehr schön von Montblanc gemacht.

 

Montblanc J. Swift Verpackung 3

 

Es ist in Buchform gemacht und hat sogar einen „Buchrücken“. Man könnte die ganzen Writers Editionen also auch ins Regal stellen und sie würden sehr schön aussehen!

 

Montblanc J. Swift Verpackung 5

 

Und wenn man diese dann aufklappt, sieht man das Sahnestückchen

 

Montblanc J. Swift  1

 

Montblanc J. Swift 2

 

Es ist wirklich ein sehr imposantes Schreibgerät. Die Kappe ist mit seiner Dreiecksform sehr außergewöhnlich.

Der ganze Füller hat ein ziemliches Gewicht, was mir persönlich aber gefällt.

Die Intarsien am Schaft sollen an die Seile erinnern, mit denen Gulliver auf der Insel Lilliput gefesselt wurde.

 

Montblanc J. Swift 3

 

Die Kappe trägt eine eingravierte Unterschrift vom Schriftsteller.

 

Montblanc J. Swift 4

 

 

(Fingerabdrücke und Staubkörnchen kann man sehr gut auf den Fotos erkennen. Man sollte ihn für Fotos vielleicht doch mit Samthandschuhen anfassen 😉 )

Montblanc J. Swift 5

 

Ich habe eine Feder in der Breite B gewählt. Meine Starwalker haben schon M-Federn und da dachte ich, dass ich mal was anderes nehme.

Die Feder ist sehr schön gestaltet. Ich habe es nicht so richtig hinbekommen, dass das gut rüberkommt 🙁

 

 

 

 

 

 

Montblanc J. Swift 6

 

 

Dargestellt wird die Lilliput-Armee, die durch Gullivers Beine marschiert.

Montblanc J. Swift 6

 

Die Kappe ist auch sehr auffällig. Ihre dreieckige Form soll an Gullivers Dreispitz erinnern.

 

Montblanc J. Swift 7

 

 

Und hier noch eine kleine Schriftprobe.

Gefüllt ist er zur Zeit mit der Montblanc Tinte „Alfred Hitchcock“.
Montblanc J. Swift Schriftprobe

 

Es gibt übrigens auch eine passende Tinte zu der Writers Edition, die „Seaweed Green“.

Es ist eine wirklich sehr hohe Ausgabe für mich gewesen, an der ich lange rumüberlegt habe. Aber ich glaube, dass ich da nichts falsch gemacht habe, denn dieser Füller ist einfach nur WOW!

Nun bleibt mir nur noch eins:

 

Montblanc J. Swift Schriftprobe 2

Der Kalenderfrust und warum ich keinen Filofax mehr benutze

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein kleiner Kalender-„Freak“ bin.
Ich habe in den letzten Jahre viele verschiedene Systeme probiert, wahnsinnig viel Geld für Kalender ausgegeben. Ich habe so ziemlich alles probiert, was es auf dem Markt gibt, glaube ich. Ich hatte viele Kalendersysteme und Kalender.
Ich möchte nun mal dieses Jahr Resümee passieren lassen und euch darüber berichten.
Angefangen habe ich in diesem Jahr mit dem RoterFaden Taschenbegleiter in A5 und A6. Im Februar bin ich dann wieder zu Filofax gewechselt, was ich auch vor dem Taschenbegleiter benutzt habe. Danach bin ich dann wieder zum RoterFaden Taschenbegleiter, wo ich momentan auch noch zum Teil bin.

Warum bin ich von Filofax vor dem Jahreswechsel zu 2012 zu RoterFaden gewechselt?
Ich wollte mal was anderes. Irgendwie haben mich die Ringe gestört.

Im Februar empfand ich dann „Sehnsucht“ nach meinem Filofax. Der Taschenbegleiter war mir in A5 zu groß und in A6 zu klein.
Also habe ich wieder zu Filofax gewechselt. Einige Modelle hatte ich noch von vorher und habe mir in der Nutzungszeit viele neue gekauft, sowohl gebrauchte als auch „richtig neue“.
Ca. im Juli fing es an, dass ich an Filofax zweifelte. Warum?

Zum Einen ist ein großer Kritikpunkt das Papier. Ich nutze Füller, wie ihr wisst und dafür ist das Papier total ungeeignet (außer vielleicht Füller mit spärlichen Tintenfluss und königsblauer Tinte). Alternativ habe ich auch Tintenroller/Rollerballs getestet, das hat auch nicht funktioniert.

Zum Anderen finde ich kein Kalenderlayout passend.
Nun habe ich eine Zeit lang die Kalendereinlagen nach meinem Geschmack gedruckt, dank Ray Blake. Mein Notizpapier etc. hab ich auch eine Weile selbst gedruckt.
Aber ist das die Lösung? Es ist eine wahnsinnige Arbeit, das Personal-Format zu drucken und zu schneiden. Das wollte ich mir nicht antun. Warum auch? Was nutzt mir ein Kalendersystem, bei dem ich mir alles allein machen muss?!

Ein weiterer Kritikpunkt ist für Material und Preis. Ich liebe Leder und ich habe auch fast nur Leder-Modelle besessen. Einige Modelle haben echt schönes Leder, aber sie altern nicht so schön. Bei einigen Modellen ist es sogar das Problem, dass sie nach einigen Wochen schon furchtbar aussehen, wenn man nicht so sehr drauf achtet, wie z.B. der Chameleon. Grundsätzlich bietet Filofax schon gute Qualität.
Der Preis ist für mich -nach einigem Nachdenken- einfach zu hoch. Ich denke da nur daran, dass ich für meine riesige Liebeskind Berlin-Tasche, die ich für die Uni nutze, fast genauso viel gekostet hat, wie ein Filofax. Und noch nicht mal eines der teuersten Modelle. Liebeskind bietet echt super Qualität und ist kein Billig-Schrott. Und da frage ich mich nach der Relation. Eine riesige Tasche aus super tollem Leder gegen eine Kalenderhülle. Ähm ja, irgendwie haut das meines Erachtens nicht hin. Außerdem bekommt man z.B. bei RoterFaden einen voll-ausgestatteten Taschenbegleiter bezahlt man etwas mehr als die Hälfte. Dort erhält man aber einen handgefertigten Kalender, der zu 100% made in Germany ist.
Seitdem mir das mal durch den Kopf gegangen ist, kann und will ich keinen Filofax mehr kaufen. Ich habe mittlerweile auch meinen Filofax-Bestand auf einen sehr kleinen Bestand reduziert.

Dann habe ich mich wieder RoterFaden zugewandt und habe mir den A6-Begleiter gegönnt, über den ich schon berichtet habe. Vor einer Weile habe ich auch noch einen A5 gekauft.
Und ich habe mir noch ein Midori Traveler’s Notebook zugelegt.

Was ich für 2013 nutze, weiß ich noch nicht… Es bleibt spannend! 😉

Arbeitspferde der Woche #3

Ich möchte euch heute wieder meine „Arbeitspferde der Woche“ vorstellen.

Sie sehen diese Woche nicht so viel anders aus als letzte Woche, aber ich hab die genommen, die am Wochenende gut gefüllt wurden.

Da sind:
TWSBI Diamond 540 Clear (B-Feder)
Visconti Michelangelo Black/roségold (M-Feder)
Montblanc Starwalker Resin (M-Feder)

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Es wurden Fotos von Schriftproben gewünscht. Und hier kommen sie:

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Die Fotos sind nur mit dem Handy gemacht, da ich keine Kamera habe, wenn ich nicht Zuhause bin.
Aber ich denke, ihr könnt was erkennen.