Leuchtturm Kalender 2012 A6 grauer Softcover-Einband

Wer mich schon länger kennt, weiß, dass ich nicht nur Papier- und Notizbuch“fanatisch“ bin, sondern auch kaum um Kalender herum komme.

Jedes Jahr häufen sich die Kalender, weil ich dachte, dass der Kalender besser ist, als einer, den ich schon habe.

So ein Kauf war auch der Kalender von Leuchtturm, den ich im letzten Jahr gekauft habe.

Leuchtturm Kalender 2012 1Ich habe mir im letzten Jahr diesen Kalender im A6-Format gekauft.
Der Kalender hat einen grauen Softcover-Einband, ein Verschlussgummi und ein Lesezeichen.

Leuchtturm Kalender 2012 2Das Softcover hat eine gute Haptik, fühlt sich gut an.
Es macht auch einen robusten Eindruck. So ein Jahr wird es wahrscheinlich gut überstehen.

Leuchtturm Kalender 2012 3

Vorn befindet sich, wie üblich, Platz, um den Namen und die Adresse zu vermerken, falls der Kalender mal abhanden kommt.

Leuchtturm Kalender 2012 4

 

Hinter einer Übersicht für das zweite Halbjahr 2011, einer Jahresübersicht 2012 und 2013 findet man dann einen Monatkalender für das Jahr 2012, der sich z.B. um Eintragen von Geburtstagen eignet.

Dahinter folgt dann eine Doppelseite mit „International Holidays“.

Leuchtturm Kalender 2012 5 Außerdem stehen euch 2 Doppelseiten für „Projektpläne“ zur Verfügung.

Leuchtturm Kalender 2012 6

 

Ich habe hier einen Wochenkalender im Spaltendesign. Beim Kauf fand ich diese Spaltendesign noch richtig toll, denn man kann markieren, wie lange ein Termin dauert.
Erst im Nachhinein stellt sich dann in der Praxis raus, dass der Platz für Samstag/Sonntag sehr klein ist. Gerade da hatte ich aber damals viele ToDos zu vermerken.
Die Einteilung der Zeilen ist stündlich. Unten unter dem jeweiligen Tag befindet sich Platz für Notizen (wo ich ToDos reingeschrieben habe). In der unteren rechten Ecke findet man eine Monatskalenderübersicht (manchmal praktisch).

Leuchtturm Kalender 2012 7

 

Natürlich habe ich auch das Papier für euch getestet 😉

Leuchtturm Kalender 2012 Scan 2

 

Ein leichtes Ausfransen ist eigentlich bei fast allen Kombinationen zu sehen, Ausnahmen sind der Montblanc Charles Dickens mit der Montblanc Mahatma Gandhi-Tinte und der Montblanc Bohème mit der Montblanc Burgundy Red-Patrone.

Leuchtturm Kalender 2012 Scan 1

 

Ein Durchbluten ist bei dem Pilot Capless, Montblanc Jonathan Swift und dem Parker Sonnet zu sehen. Ganz leicht ist es auch bei den Pelikan M800ern.
Allerdings scheinen alle Füller schon ziemlich stark durch. Auf dem Scan sieht man das gar nicht so deutlich.
Mich würde es persönlich schon bei dem „Intensitätsgrad“ stören.

Leuchtturm Kalender 2012 9Hinten in dem Kalender befinden sich 8 perforierte Blätter, die man für Notizen unterwegs nutzen und dann raustrennen kann.

Leuchtturm Kalender 2012 8Als kleines „Schmankerl“ gibts hinten noch eine Froschtasche 😉

 

Ich würde den Kalender nicht nochmal kaufen, zum Einen, weil das Durchscheinen schon ziemlich stark ist, zum Anderen finde ich das Kalenderlayout nicht so gelungen. Der Platz für Samstag/Sonntag ist für mich einfach viel zu wenig.

 

 

Midori Travelers Notebook

Heute möchte ich euch mal etwas aus dem Bereich „Notizbuch“ vorstellen und zwar das Midori Travelers Notebook.
Viele kennen es sicher schon, wer nicht, der lernt es heute kennen. 😉

Ich bin ja sehr großer Fan von Schreibwaren aller Art, wenn ich mal wieder etwas neues entdecke und es interessant finde, dann kaufe ich es meistens auch.
Das Travelers Notebook habe ich schon öfters mal gesehen gehabt bei Twitter und Co. Die Idee fand ich gut, ich als Lederliebhaber, da konnte ich schlecht „nein“ sagen.
Also habe ich es einfach mal mit ein paar Einlagen bestellt.

So sieht meines aus:

Midori Travelers Notebook 1

Das Travelers Notebook wird aus pflanzlich gegerbten Leder hergestellt und von Hand geschnitten. Die Hüllen gibt es in schwarz und braun.
Meines ist schwarz.

Als Verschluss gibt es einen Gummi, der bei dem schwarzen TN auch schwarz war. Man kann sich über ein „Reparatur-Kit“ auch bunte Verschlussgummis machen, wie ich einen roten genommen habe. Aber man könnte sich auch ein passendes Gummiband suchen und dann einziehen.

Midori Travelers Notebook 2

Hier sieht man die Rückseite meines TN. Dort sieht man auch, wo das Verschlussgummi befestigt ist.

Außerdem sieht man hier den Clip für den Stifthalter. Diesen kann man auf Wunsch als „Zubehör“ kaufen. Auch da gibt’s wieder die Wahl zwischen schwarz und braun. Außerdem gibt es 2 Größen. Ich habe die größere Größe gewählt. Mein aktueller Füller am TN ist ein Parker Sonnet. Eigentlich nicht wirklich dick. Da da Leder aber naturbelassen ist, ist es innerhalb der Schlaufe rauh. Dickere Stifte würden zwar passen, „rutschen“ aber nicht so gut und es dann durchaus passieren, dass man den Clip dadurch abmacht.

Midori Travelers Notebook 3

Ich habe mir an das Verschlussgummi 2 Marienkäfer und eine kleine Blume gebastelt. Natürlich kann man da seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Midori Travelers Notebook 4

An das „Lesezeichen-Band“ habe ich mir ein kleines Püppchen gebastelt, was ich noch in meinem Schrank gefunden habe. Finde es voll süß.

Midori Travelers Notebook 5

Hier sieht man mal die „Dicke“ des TN. Ich habe dort gerade eine Zipp-Hülle drin, den Kalenderteil für das erste Halbjahr 2013 und 2 Notizhefte. Dazu aber gleich mehr.

Midori Travelers Notebook 6

Hier schauen wir mal in das TN. Man kann vielleicht erkennen, dass die Innenseite rauh ist. Man sieht hier auch das die Zip-Hülle. Ich habe darin ein paar Briefmarken, Post-Its und einen Bleistift von Moleskine. Das hellblaue Heft, was ihr hinter der Zip-Hülle seht ist der erste Teil des Kalendariums.

Midori Travelers Notebook 7

Und so sieht die erste Seite des Kalendariums aus.

Midori Travelers Notebook 8

Hier haben wir die Rückseite vom Kalender und das erste Notizheft.
Die Notizhefte haben alle so einen braunen Umschlag, der sich gut beschreiben lässt.

Midori Travelers Notebook 9

Hier seht ihr nochmal mein Püppchen am Lesezeichenband.

Midori Travelers Notebook 10

Der zweite Teil der Zip-Hülle ist bei mir ganz hinten. Es ist je ein Einschubfach auf jeder Seite. Ich hab da ein paar Sticker drin.

Midori Travelers Notebook 11

Hier sieht man die Rückseite nochmal.

Midori Travelers Notebook 12

Hier habe ich mal versucht, euch zu zeigen, wie man die Notizhefte befestigt.
An dem TN selbst befinden sich 2 Gummis, durch die Hefte einfach aufgeschlagen in der Mitte durchschiebt. Es gibt dann noch Gummis, als Zubehör, um mehrere Hefte mit einander zu verbinden und mehr im TN unterzubringen.

Midori Travelers Notebook 13

Hier sieht man nochmal die Gummis. Zwischen dem ersten und zweiten Heft sieht man diese „Verbindungsgummis“.

Midori Travelers Notebook 14

Hier sieht man mal das Kalenderlayout (es gibt mehrere). Ich habe das Woche auf 2 Seiten mit einer Seite für Notizen. Ich finde es echt praktisch, dass die Notizenseite kariert ist. Ich kann doch nicht gerade schreiben 😉 Übrigens schimmert die Lineatur auch zum Kalender durch, wie man vielleicht erkennen kann.

Außerdem sieht man hier einen „Verbindungsgummi“.

Midori Travelers Notebook 15

Midori Travelers Notebook 16

Hier sieht man nochmal die erste Seite von den Notizheften.

Ich verwende nur karierte, es gibt auch linierte und blanko Hefte. Bei den Blanko-Heften gibt es auch noch welche mit dünnerem Papier.

Natürlich habe ich auch das Papier getestet für euch 😉

Midori Travelers Notebook Scan

Midori Travelers Notebook Scan 2

Trotzdem es ziemlich dünnes Papier ist, gibts kein Durchbluten – nicht mal beim HomoSapiens und M1000, die beide ordentlich Tinte aufs Papier bringen.

Es gibt ein Durchscheinen, ja. Aber ich finde es nicht so schlimm wie man es bei manch anderem Papier hat.

Bei dem Kalenderpapier funktioniert die Kombination aus Parker Sonnet mit M-Feder und Montblanc Midnight Blue ganz gut.

Das TN kostet in der Standardgröße 45,90€. Die kleine „Passport“-Größe kostet 39.90€.

Ein Notizheft kostet ca. 4,50€. Die karierten Hefte haben 64 Seiten.
Die Papiergröße im Standard-TN ist 11x21cm – also ca. 1/3 A4-Seite.
Das „kleine“ TN hat ungefähr A6-Größe.

Ja, das TN ist schon eigentlich simpel, aber gerade das gefällt mir. Auch dieses tolle Leder – ich mag es, wenn Sachen „altern“ und wie man an meinem TN sieht, tut es das auch.

Ich wollte euch das nur mal vorstellen, vielleicht ist es ja für den ein oder anderen interessant.

In Deutschland ist Midori nicht ganz so einfach zu bekommen, ich habe 2x bei luiban.de bestellt und da lief alles gut.
Vielleicht habt ihr aber auch einen Händler in der Nähe, der Midori-Artikel führt.

Papiertest – Kalender: RoterFaden 2012 Format DIN A6

Ich dachte mir, dass ihr sicherlich – genauso wie ich – vor der Qual der Wahl bei Kalendern steht.

Deshalb habe ich heute mal das Papier eines Kalenders getestet und werde das auch öfters mal machen, wenn mir ein Kalender in die Hand fällt, den ich irgendwann mal gekauft habe.

Dieses Mal habe ich mir den Kalender von RoterFaden vorgenommen, allerdings ein 2012er-Kalender. Es handelt sich um ein Wochenkalendarium. Auf einer Seite findet man die Woche, auf der anderen Platz für Notizen (bei RoterFaden heißt es „Layout 1“). Ich habe hier das Format A6.

So sieht der Kalender von außen aus:

RoterFaden Kalender 2012 1

Es gibt keinen harten Einband. Gedacht ist er halt hauptsächlich für die Taschenbegleiter (über meinen hatte ich hier berichtet). Seit einer Weile gibt’s allerdings auch Schutzumschläge, falls man den Kalender mal einzeln mitnehmen will oder ihn nutzen mag, obwohl man keinen Taschenbegleiter hat.

Schauen wir nun mal rein:

RoterFaden Kalender 2012 2

 

Man kann an einigen Stellen ein ganz leichtes Ausfransen feststellen, beim Pelikan Souverän M1000 mit De Atramentis Fuchsia ist es schon deutlich. Aber das sei „entschuldigt“, weil diese Kombination wirklich viel Tinte aufs Papier bringt.

Dann wollen wir mal auf die Rückseite schauen:

RoterFaden Kalender 2012 3

 

An einigen Stellen kann man ein Durchdrücken sehen (z.B. beim TWSBI beim „B“, bei Pelikan Souverän M1000 (O3B) beim „P“).
Allerdings ist es ein wirklich dolles Durchscheinen, wenn man es denn noch so bezeichnen will. Also für mich persönlich ist es zu viel. Ich habe extra auch 2 Füller genommen, die eine M-Feder haben (Montblanc Starwalker und TWSBI Diamond 540), aber selbst da… Der Starwalker ist sogar mit königsblauer Tinte betankt, die eigentlich eher unproblematisch ist und man erkennt ein deutliches Durchscheinen. Der TWSBI Diamond 540 schreibt gut, hat aber einen normalen bis eher geringen Tintenfluss, auch da gibt’s ein kräftiges Durchscheinen (die B-Feder des TWSBI entspricht ja eher einer M).

Wie gesagt, mich stört das schon. Ich bin kein Typ für F-Federn, aber ich vermute, dass man auch da ein Durchscheinen erzeugen wird.

Der 2013er Kalender in A6 kostet 10,50€ und hier könnt ihr euch den Kalender anschauen (oder bestellen).

Es gibt auch noch andere Formate und Layouts von RoterFaden, die findet ihr alle in dem Link.

 

Papiertest: verschiedene Filofax-Papiere auf dem Prüfstand

Viele Leute benutzen einen Filofax und sind vielleicht parallel Füller-Nutzer.
Oder einige spielen mit dem Gedanken, einen Filofax zu benutzen und wollen unbedingt Füller nutzen.

Hier solltet ihr benötigte Informationen finden.

Ich habe meine Filofax-Papier-Vorräte durchforstet und einige Blätter rausgenommen, um sie für euch zu testen.

Es war wirklich eine mega Arbeit, ich habe viele Stunden mit dem Test verbracht, aber was tut man nicht alles für den Blog 😉

Vielleicht eins vornweg: Leider ist das Filofax-Papier nicht sonderlich für Füller geeignet. Ich habe deshalb auch noch ein paar Tests mit anderen Stiften gemacht, die ich für ziemlich verbreitet halte.

Folgende „sonstige“ Schreibgeräte kamen zum Einsatz:

– Pilot Frixion ball in violettt
– Schneider Slider memo mit XB-Mine
– Stabilo Fineliner point 88, 0.4 in Braun (kennt wohl jeder)
– Stabilo Bionic in grün
– Uni-ball signo 0.7 in schwarz
– 2 Faber-Castell Textliner (Textmarker) in pink und grün

Ich dachte, ihr markiert euch vielleicht gern mal was, deshalb hab ich das gleich mitgetestet.

Wie immer habe ich die Schriftproben mit dem Namen des Füllers, der Federbreite dahinter in Klammern und der Tinte darunter.

Ich habe extra auch „unkomplizierte“ Kombinationen genommen, wie den Starwalker mit Montblanc Royal Blue und auch einige eher dünne Federn getestet.

Ich werde das mal ein bisschen unterteilen, wird vielleicht übersichtlicher, denn ich habe 12 Blätter getestet.

Bei meinen Beschreibungen beziehe ich mich hauptsächlich auf das „original“, also das Papier, was ich in meinen Händen halte. Vieles ist auch sehr gut auf den Scans zu sehen.

Aber nun genug zum Vorgeplänkel, fangen wir mit den Fotos an 😉

 

1. Kalender in Pocket-Größe, weiß 

Filofax Kalender weiß vornMan kann schon auf der Vorderseite erkennen, dass die Schrift ausgefranst wird.

Eigentlich ist bei allen Füller-Proben ein Ausfransen zu erkennen, sogar beim Stabilo bionic und ein leichtes Ausfransen beim Fineliner von Stabilo.

Schauen wir mal auf die Rückseite.

Filofax Kalender weiß hintenMan erkennt ein sehr starkes Durchscheinen. An einigen Stellen sogar ein durchdrücken (beim Stabilo Fineliner sogar!).

Also das Papier wäre nichts für mich, es ist doch schon sehr stark, was man auf der Rückseite sieht. Man kann es sogar lesen.

2. Kalender in Personal-Größe, cotton cream

Das Cotton-Cream-Papier von Filofax wird ja immer als besser angepriesen. Schauen wir uns das doch mal an.

Filofax Kalender cotton cream vorn

Wieder haben wir ein Ausfransen bei allen Füllern. Der Fineliner und Bionic von Stabilo halten sich auf dem Papier etwas besser.

Filofax Kalender cotton cream hinten

Hier haben wir allerdings dann auch ein Durchdrücken, sogar ziemlich heftig. Die Füller drücken allesamt durch, auch meine „unkomplizierte Kombi“ aus Starwalker und Royal Blue. Hier drücken sogar die Druckpunkte/Aufsetzpunkte der beiden Stabilos, dem Fineliner und dem Bionic, durch. Auch bei den Textmarkern ist ein kräftiges Durchscheinen, an einigen Stellen ein Durchdrücken zu erkennen.

Leider ist das Papier nicht sonderlich besser, wenn nicht gar mit Füller schlechter, als das weiße Kalender-Papier.

3. Notizpapier in Personal-Größe, weiß

Ich habe auch einige Notizpapiere getestet.
Fangen wir mal mit dem ganz einfachen weißen linierten an.

Filofax liniertes Notizpapier vorn

 

Hier sieht man bei einigen Füllern ein leichtes Ausfransen (z.B. beim Montblanc Jonathan Swift, TWSBI). Der Eindruck der Vorderseite ist aber auf jeden Fall schon mal besser als bei den Kalendern.

Schauen wir mal auf die Rückseite

Filofax liniertes Notizpapier hinten

 

Man sieht auf der Rückseite allerdings ein starkes Durchbluten der Füller, auch der unkomplizierten Kombi. Die beiden Stabilos drücken auch durch, beim Schneider Slider sieht man ein ziemlich starkes Durchdrücken, selbst der Frixion scheint durch. Beim Uni-ball haben wir ein starkes Durchscheinen bis hin zum leichten Durchdrücken. Auch die Textmarker drücken durch.

Also für mich ist dieses Papier absolut nicht brauchbar, die Rückseite kann überhaupt nicht genutzt werden.

4. Notizpapier in Personal-Größe, cotton cream

Auch hier muss ich wieder sagen, dass ich öfters lese, dass das cotton-cream-Papier besser sei. Ich habe nicht wirklich geglaubt, nach dem Test, dass das cotton cream ist, habe aber extra die Ref.-Nummer verglichen. Ja, es ist cotton cream.

Aber schauen wir doch mal.

Filofax liniertes Notizpapier cotton cream vorn

 

Vorn sehen wir an einigen Stellen wieder ein Ausfransen, z.B. Visconti und TWSBI.

Und die Rückseite?

Filofax liniertes Notizpapier cotton cream hinten

 

Wieder Durchdrücken! Dieses Mal haben wir bei der „unkomplizierten Kombi“ ein starkes Durchscheinen und noch kein Durchdrücken. Aber der Rest drückt durch.
Auch die beiden Stabilos drücken durch, der Uni-ball hat eine Mischung aus Durchscheinen und Durchdrücken erzeugt. Auch die Textmarken zeigen diese Mischung.

Also auch hier muss ich sagen, dass das cotton-cream-Papier nicht deutlich besser ist als das weiße. Leider!

5. Notizpapier in Personal-Größe, hellblau

Das farbige Notizpapier ist mir ja schon immer ein Rätsel. Schaut euch mal die Ergebnisse an.

Filofax hellblaues Notizpapier vorn

 

Einige Schriftproben sehen echt ein bisschen komisch aus, oder?
Das liegt daran, dass das Papier an einigen Stellen anscheinend irgendwie beschichtet ist oder so. Ich habe keine Ahnung. Tinte wird regelrecht abgewiesen. Das kann man beim Charles Dickens, beim Pelikan M800 und beim Swift sehr gut erkennen. Auch beim Stabilo Bionic zeigt sich das.
Alle Schriftproben, die mit einer Tinte oder aber einem Tintenroller o.Ä. gemacht wurden, hatten eine sehr lange Trockenzeit.
Diese „Beschichtung“ ist aber nicht immer an den gleichen Stellen. Es ist wirklich etwas kurios.

Filofax hellblaues Notizpapier hinten

 

Auf der Rückseite kein Durchbluten außer bei den Textmarkern, was ja schon mal gut ist. Allerdings stellenweise schon ein echt starkes Durchscheinen. Der Uni-ball scheint am stärksten durch, ja drückt sogar ein bisschen durch.

Also das Papier wäre eventuell noch verwendbar für mich, aber diese „abweisende Beschichtung“ macht das wieder zunichte.

6. Notizpapier in Personal-Größe, lavendel

Ich habe mir auch noch andere farbige Notizpapiere vorgenommen.

Filofax lavendel Notizpapier vorn

Hier sehen wir auch wieder die „Ergebnisse“ dieser „Beschichtung“. Dieses Mal hat es den M800 und den Swift erwischt, auch beim Stabilo Bionic ist ein leichtes „Abweisen“ zu erkennen. Wie man sieht, ist diese „Beschichtung“ nicht an den gleichen Stellen wie beim Test oben, beim hellblauen Papier.

Filofax lavendel Notizpapier hinten

 

Hier haben wir jedoch wieder mal ein Durchdrücken, vor allem beim Swift, TWSBI und den beiden Stabilos. Es scheint sich anders zu verhalten als das hellblaue Papier. Alle Füller außer der „unkomplizierten Kombi“ bluten durch.
Bei dem Rest haben wir ein nicht ganz so starkes Durscheinen.

7. Notizpapier in Personal-Größe, rosa

Und als letztes habe ich noch das rosa-farbende Notizpapier. Die anderen Farben habe ich mir gespart.

Filofax rosa Notizpapier vorn

 

Deutlich erkennbar ist wieder dieses „Abweisen“ bei vielen Füllern bzw. Tinten, auch bei den Stabilos.
Unten habe ich nochmal mit allen Füllern geschrieben, um zu zeigen, das es wirklich wie „Wolken“ auf dem Papier ist. Ganz kurios!

Filofax rosa Notizpapier hinten

 

Auf der Rückseite haben wir, wie beim lavendel-farbenden Papier wieder ein ziemlich starkes Durchdrücken und Durchscheinen.
Selbst der Fineliner drückt durch, ebenso wie der Bionic. Auch bei den Textmarkern zeigt sich Durchdrücken.

8. Notizpapier in Personal-Größe, kariert weiß

Auch das karierte Papier habe ich nicht vergessen.

Filofax kariertes Notizpapier vorn

 

Hier kann man kaum Ausfransen erkennen. Schon mal gut.

Filofax kariertes Notizpapier hinten

 

Auch die Rückseite sieht bedeutend besser als das ganze andere Papier. Man sieht ein nicht so starkes Durchscheinen, kein Durchdrücken. Am meisten scheinen hier der Uni-ball und der Fineliner durch. Beim pinken Textmarker haben wir ein ganz kleines bisschen Durchdrücken. Finde das Ergebnis etwas verwunderlich…

9. To-Do-Einlagen, weiß

Ich habe nicht nur Notizpapier getestet, sondern auch ein paar andere – man benutzt diese ja vielleicht auch im Filofax.

Filofax ToDo mehrsprachig vorn

 

Ich muss bei diesem Papier sagen, dass mir auffällt, dass einige Tinten ganz anders aussehen als auf anderen Papieren, am stärksten bei der Herbin Rouge Bourgogne und der Montblanc Collodi, die auf anderen Papieren heller aussehen.

Aber kein Ausfransen.

Filofax ToDo mehrsprachig hinten

 

Auch die Rückseite sieht ganz gut aus. Durchbluten haben wir nur beim pinken Textmarker. Ansonsten haben wir ein ziemlich starkes Durchscheinen, mit dem ich notfalls noch leben könnte.

10. To-Do-Einlagen, cotton cream

Ich habe auch noch To-Do-Einlagen aus cotton-cream-Papier gefunden. Ich glaube, die gibt es bei Filofax Deutschland gar nicht und die hatte ich mal in UK mitbestellt.

Filofax ToDo cotton cream vorn

 

Hier haben wir doch schon wieder ein leichtes Ausfransen, z.B. beim TWSBI.

Auch hier wirkt die Herbin Rouge Bourgogne irgendwie dunkler als auf anderem Papier, die Diamine Majestic Purple „knalliger“.

Filofax ToDo cotton cream hinten

 

Leider drücken auch wieder alle Füller durch, ebenso wie der Stabilo Bionic, Stabilo Fineliner und die Textmarker.
Frixion, Uni-ball und Schneider scheinen durch, aber nicht so stark.

11. Adress-Einlagen, weiß

Und die Adress-Einlagen habe ich auch noch getestet.

Filofax Adressen vorn

 

Es ist kein großes Ausfransen sichtbar.
Die Collodi sieht auf dem Papier wieder ganz anders aus, als auf anderen Papieren.

Filofax Adressen hinten

 

Auf der Rückseite haben wir außer beim pinken Textmarker kein Durchdrücken. Jedoch schon ein ziemlich starkes Durchscheinen, mit dem ich „im Notfall“ noch leben könnte.

 

12. Montblanc Kalender-Einlage, 1 Tag pro Seite

Als letztes habe ich für euch eine Alternative, vielleicht. Ich habe mir im letzten Jahr mal die Montblanc Kalender-Einlagen bestellt.
So sieht das Deckblatt aus:

Montblanc Deckblatt

 

Die Ecken sind äußeren Ecken sind bei Montblanc abgerundet.
Die Lochung entspricht der Filofax-Personal-Lochung. Die Montblanc-Einlagen sind um ca. einen mm länger, also fällt überhaupt nicht auf.

Montblanc Einlage vorn

 

Man erkennt bei dem Cleo Skribent und dem Swift ein Ausfransen, was aber nicht so stark ist, wie bei einigen Filofax-Papieren. Beim M800 haben wir auch ein leichtes Ausfransen.

Auch hier wirkt die Collodi-Tinte ein bisschen dunkler, als sie auf meinen anderen Papieren aussieht.

Montblanc Einlage hinten

 

Hier haben wir beim Cleo Skribent und beim Swift ein ziemliches Durchdrücken. Beim TWSBI ein leichtes, punktuelles Durchdrücken. Der pinke Textmarker drückt auch wieder durch.
Der Rest scheint durch, ist aber auch nicht überzeugend. „Im Notfall“ könnte ich damit auch noch leben.

Die Einlagen von Montblanc sind erheblich teuerer als die von Filofax. Diese Einlage, Größe Medium, als 1 Tag pro Seite kostet z.B. 34€. Finde ich schon ziemlich viel.

13. Resümee

Mein Resümee aus dem Test ist eigentlich, dass das cotton cream-Papier von Filofax nicht wirklich besser ist, als das weiße.
Ich werde meine Filofax weiterhin nicht benutzen. Ich bin ein „Schreibwaren-Junkie“. Ich liebe Füller und Papier. Ich liebe auch Kalendersysteme.
Aber die Abwägung zwischen Füller-Nutzen und Filofax-Nutzen fällt mir leicht. Für Kalender gibt es viele schöne Alternativen (mit Vor- und Nachteilen), aber kein anderes Schreibgerät kann mir das Gefühl des Füllers geben. Das Gefühl von Tinte auf Papier.

Vielleicht bemerkt Filofax irgendwann in Zukunft mal die zurückgehenden Verkaufszahlen oder merkt den Leuten im www an, dass sie mit dem Papier absolut nicht zufrieden sind, denn ich bin nicht die Einzige, die dieses schlechte Papier bemängelt. Es ist wirklich schlechtes Papier, denn selbst das Papier meine billigsten Schulblöcke zeigen zum großen Teil ein besseres Verhalten.

Wenn Filofax dann endlich mal seine „Papier-Politik“ ändert, dann bin ich gerne bereit, nochmal darüber nachzudenken, sie weiter zu nutzen.
Wenn nicht, dann wird Filofax für mich vollkommen uninteressant bleiben, wie es im Moment ist. Denn auch der vielen schönen (und teueren) Modelle können mich nicht dazu „überreden“, ein Kalendersystem zu nutzen, das für sehr viele Stifte (nicht nur Füller) ungeeignet ist. Sorry!

 

Bei den Scans sind die Ref.-Nummern von Filofax gut am Rand zu erkennen. Falls euch also ein Papier interessiert, könnt ihr anhand dieser Nummer die entsprechenden Einlagen finden.

Einige Scans sind ein bisschen schief geraten, sorry dafür. Aber das Papier ist z.T. so dünn und leicht, dass es sich beim Herunterklappen der Scanner-Klappe immer wieder verschoben hat. Aber ich denke, dass der Test trotzdem aussagekräftig ist.

Ich hoffe euch hat dieser sehr ausführliche Test gefallen, denn es war echt eine tagelange Arbeit für mich (immer mal wieder, wenn ich ein bisschen Zeit freigeschaufelt habe, habe ich daran gesessen).