X17 Notes

Ich war ganz happy, als mich Matthias von X17 (Link führt zur Seite von X17) fragte, ob ich nicht mal Produkte für ihn testen möchte. Da konnte ich natürlich nicht „Nein“ sagen.
Er wies mich aber gleich darauf hin, dass er keine beschönigten Berichte möchte, sondern ehrliche Bewertungen. Schließlich sollen seine Kunden wissen, was sie kaufen. Das finde ich sehr löblich!

Ich habe mir das X17 Notes ausgesucht.
Manchmal möchte man halt mit wenig „Ballast“ unterwegs sein. Dafür ist das X17 Notes sehr gut geeignet.
Ich hab mir ein rotes ausgesucht:

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Es ist ca. A6 groß.
Die Farbe macht schon was her. Ist sehr schön leuchtend. Ich hab mich gleich auf den ersten Blick verliebt!

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Das Heft hält -wie für X17 typisch- mit einem Gummi (O-Ring). Angebracht sind auch 2 Lesebändchen in rot – passend zum Cover.

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Hier sieht man mal das Cover mal ohne Heft. Es ist schon sehr stabil und hart.

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Damit kann man lange Freude haben, denke ich. Es wirkt sehr robust.

In meine Damen-Jeanstasche hinten passt es knapp nicht rein. Bei Männern, deren Hosentaschen ja für gewöhnlich größer sind, könnte es passen.
Aber auch so ist es ein sehr schönes kleines Format, was man schnell mal in der Jackentasche oder so verstaut hat. Dadurch, dass auch nur ein Heft drin ist, ist es auch sehr schmal und trägt nicht auf.

Das Papier hab ich mir natürlich auch angeschaut. Es wirkte auf mich schon sehr dünn. Dementsprechend befürchtete ich auch, dass es nicht so gut für Füller geeignet sein wird.

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Wie man sieht, ist das Papier nicht so gut für Füller geeignet. Bei den ersten Kombinationen erwartete ich das schon, aber verwundert war ich schon, dass auch der Faber Castell Ondoro mit der Pelikan Schwarz aus der Patrone durchgedrückt hat.
Ich nutze unterwegs jetzt viel Bleistifte, vor allem sog. „Bullet pencils“. Mit denen funktioniert das Papier natürlich gut, wie ihr seht.

Ich mag dieses schmale und kleine Format – gerade für den Alltag und zum „immer dabei haben“ toll.

Hier findet ihr die X17 Notes in A6 .
Es gibt diese Notes auch noch in A7 und in A5.
RoadSkin und ModeSkin kostet 9,90€, als LeatherSkin kostet es 19,90€ (Stand 02.10.2014). Ich finde die Preise durchaus okay. X17 gewährt ja auch 17 Jahre Garantie auf seine Produkte. Da kann man nicht viel falsch machen.
Bei meinem Notes handelt es sich übrigens um ein ModeSkin in rot, welches ich herrlich finde!

Ein herzliches Dankeschön an Matthias von X17. Ich habe mich wirklich überaus gefreut, die Möglichkeit zu bekommen, die X17-Produkte zu testen. Danke vielmals!

Ein Tipp für diejenigen, die nicht ohne ihre FieldNotes-Hefte können:
Diese passen auch in die Hülle:

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Nachtrag:
Ich habe noch eine ganz feine Feder getestet. Das ist so ziemlich die feinste, die ich habe.

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Da haben wir wirklich nur ganz kleine Pünktchen, die durchdrücken.

Ergänzung zum Papiertest: Sigel Designpapier

Ich muss heute – leider – noch eine kleine Ergänzung zu meinem Papiertest: Sigel Designpapier schreiben.

Gerade bin ich am Schreiben von einem Brief, wo ich siegessicher Sigel Designpapier gewählt habe, allerdings ein anderes Motiv. Das habe ich zusammen mit dem „Spring“ aus dem anderen Test gekauft.

Geschrieben wurde mit einem Pelikan Souverän M1000 mit O3B-Feder, gefüllt mit Diamine Cerise.
Diesen Füller habe ich eigentlich auch bei dem Test verwendet, aber kein Durchdrücken erlebt.

Wie ihr seht, ist es hier ein bisschen anders. Aber nicht so schlimm wie mit anderen Papieren. Einige kleine Stellen haben durchgedrückt. Ich finde es nicht sooo tragisch. Die Vorderseite kann ich euch nicht zeigen, versteht ihr sicherlich, ist ja ein Brief.

Ich werde das Papier künftig trotzdem für Briefe verwenden, aber halt vielleicht Füller mit sattem Tintenfluss eher mit nicht so stark fließenden Tinten verwenden oder aber einfach nicht die  Füller mit dem stärksten Tintenfluss verwenden. Ich wollte es euch nur als Ergänzung zeigen.

 

Papiertest: Sigel Designpapier

Wer gerne mit Füller schreibt und auch gerne Briefe schreibt, steht häufig vor dem Problem: Welches Briefpapier nehmen?

Vor einigen Jahren hab ich schon mal Sigel Designpapier gekauft, aber eher schlechte Erfahrungen, was das Beschreiben mit Füller angeht. Eine dünne Feder und eine nicht so kräftig fließende Tinten gingen, aber der Rest war echt zum Vergessen.

Heute sieht das etwas anders aus.
Ich habe vor einigen Wochen nochmals Designpapier von Sigel gekauft, weil ich nicht immer nur das weiße Büttenpapier oder so haben wollte. Dann muss man halt mal in den „saueren Apfel beißen“ und mit einer dünnen Feder und einer entsprechenden Tinte schreiben. Das habe ich bisher auch so gemacht.

Am Sonntag habe ich dann gedacht, dass das ja das Papier für meinen ersten Test werden kann und habe heute mal alle meine befüllten Füller mal darauf getestet. Ich war echt erstaunt. Es war echt sehr unproblematisch. Das hätte ich nie erwartet! Ich ging eigentlich von den gleichen Ergebnissen wie mit dem „alten“ Papier aus.

Meine „Testwörter“ waren immer der jeweilige Füller mit der Federstärke in Klammern dahinter und darunter die eingefüllte Tinte.

Damit man sich von beiden Seiten einen Eindruck machen kann, habe ich auf der Rückseite des Papiers immer genau das nochmal geschrieben. Es hätte ja Unterschiede zwischen Vorder- und Rückseite geben können aufgrund der „Farbunterschiede“.

Hier habt ihr nun mein Ergebnis in Bildern:

die Vorderseite:

Und die Rückseite:

Der Scan schummelt weg, dass es schon ein Durchscheinen gibt. Man kann also sehen, dass etwas auf der anderen Seite etwas geschrieben ist. Aber das stört mich ehrlich gesagt nicht.

Bei der Kombination Cleo Skribent Ebonite (B) und Akkerman Denneweg Groen gibt es ein leichtes Durchdrücken an einigen wenigen Stellen, auf der Rückseite zu sehen, also von der Vorderseite durchdrückend.

Nun noch ein paar Informationen zum Papier (laut Verpackung):

Sigel Designpapier
25x DIN A4
geeignet für alle Drucker
90g
Art.-No. DP 698

Das Motiv heißt „Spring“, wie ich eben im Internet gesucht hab. Die 25 Blätter kosten so um die 5€.

Ich bin echt froh, dass ich diesen Test gewagt habe, denn ich mag das bunte Papier und wo ich jetzt die Füllergeeignetheit festgestellt habe, werde ich bestimmt noch das ein oder andere davon kaufen. Ich werde die gekauften dann aber sicherheitshalber auch noch testen. Ihr werdet davon lesen 😉

Hier findet ihr eine kleine -nicht so schöne- Ergänzung zum Sigel Designpapier.

Das große Problem mit dem Papier

Wer gern und viel mit Füller schreibt, der kennt folgendes Problem:

Man kauft ein tolles Papier oder ein tolles Notizbuch, freut sich schon auf das Beschreiben und schon bald merkt man: Das Geschriebene franst aus oder es blutet auf die Rückseite durch.

Das ist sehr ärgerlich, nicht nur für euch.
Dieses Problem kenne ich nur allzu gut. Gerade derjenige, der auch noch verschiedene Füller und Tinten benutzt, stößt bei der Vielzahl an Papieren auf Probleme.
Ich habe mehrere Füller und einige verschiedene Tinten. Relativ häufig kommt man mit „normalen“ Federn (F- oder M-Federn) und einem nicht allzu flüssigen Tintenfluss in Kombination mit einer königsblauen Tinte gut klar. Sobald man dann aber breitere Federn verwendet, einen Füller mit einem stärkerem Tintenfluss oder eine etwas stärker fließende Tinte, dann zeigen sich die Schwächen des Papiers.

Immer wieder freue ich mich über Hinweise auf „tintenfestes“ oder „tintengeeignetes“ Papier.
Deshalb möchte ich euch darauf hinweisen, dass ich mich sehr über eure Erfahrungen mit verschiedenem Papier oder verschiedenen Notizbüchern freuen würde. Hinterlasst einen Kommentar oder schickt mir eine Email.

Ich möchte hier im Blog in der nächsten Zeit auch einige meiner Erfahrungen mit euch teilen. Durch Erfahrungsaustausch kann jeder neue Ideen und Produkte finden, die „in sein Leben passen“.

Erwähnenswert ist noch, dass ich kein Geld für die Tests bekomme und auch nichts kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme.
Wenn jetzt hier ein Hersteller aus dem Bereich der Schreibwaren liest und wünscht, dass ich auch mal sein Produkt bespreche, mache ich das auch gern. Aber darüber werdet ihr natürlich informiert.