Papiertest: Oxford International Notebook A4 kariert

Heute habe ich mal ein Papier für euch, das vielleicht eher für den Büro-, Uni- oder Arbeitsalltag gedacht ist:
Das Oxford International Notebook in A4, in der karierten Ausführung

Die Seiten in dem Spiral-Notizbuch sind perforiert, sodass man es auch gut heraustrennen kann und den Block als „Collegeblock“ nutzen kann.

Oxford International Notebook A4 Umschlag

Das Oxford International Notebook hat einen sehr festen Einband, besteht also gut im Alltag, wenn er mit allerhand anderem Zeug im Rucksack ist oder in der Tasche.

Das Papier ist 80g/m²-Papier, in meinem Fall kariert mit Kopfleiste.

Oxford International Notebook A4 kariert vorn

Ausfransen gibt es nicht.
Die Lineatur ist allerdings schon ziemlich dunkel, was ich persönlich nicht so schön finde. Das wertet dieses sonst so hochwertig aussehende Notebook doch etwas ab.

Oxford International Notebook A4 kariert hinten

Auf der Rückseite haben wir an einer Stelle, nämlich beim Pelikan M1000 (M) mit Pelikan Edelstein Aventurine, ein leichtes Durchdrücken – aber wirklich nur leicht. Der M1000 mit M-Feder bringt schon viel Tinte aufs Papier, von daher finde ich das Ergebnis durchaus gut. Mich verwundert, dass es bei dem Visconti Homo Sapiens mit Stub-Feder kein Durchdrücken gibt, denn der hat auch einen sehr üppigen Tintenfluss.

Sonst gibt es ein wirklich leichtes Durchscheinen, das 80g/m² würde ich als ziemlich gut tintengeeignet beschreiben.

Das Notebook ist in verschiedenen Größen und Lineaturen erhältlich. (orangener Deckel bedeutet liniert, schwarzer Deckel kariert)

Meines in A4 mit karierter Lineatur kostet so um die 6,50-7,50€.

Die Artikelnummer lautet: 357001201.

Als „Features“ führt Oxford in seinem Notebook auf der ersten Innenseite die große Vielseitigkeit an. Zum Einen wird die spezielle Lineatur angepriesen, desweiteren die heraustrennbaren, gelochten Blätter, den starken laminiterten Deckel und das hochwertig und leichte 80g/m²-Papier.

Tintenbetrachtung: J. Herbin Bleu Azur

Heute haben wir mal wieder eine Tinte von J. Herbin, dieses Mal eine sehr helle, die Bleu Azur.

Scan J. Herbin Bleu Azur

Auf dem Scan sieht die Tinte heller aus, als sie wirklich ist. Sie ist schon hell, aber nicht so hell.
Ich hoffe, ihr könnt die Tintenbetrachtung trotzdem lesen.

Auf den Fotos kann man es besser erkennen.

Foto J. Herbin Bleu Azur 1Das Foto zeigt die Farbe viel besser.

Ich habe versucht, die Tinte in unterschiedlichem Licht „einzufangen“.

Foto J. Herbin Bleu Azur 2

Foto J. Herbin Bleu Azur 3

Ja, das Shading ist wirklich so stark.

Foto J. Herbin Bleu Azur 4

Foto J. Herbin Bleu Azur 5

Foto J. Herbin Bleu Azur 6

Und hier habe ich es mal mit ganz wenig Licht und ohne Blitz probiert.

Foto J. Herbin Bleu Azur 7

Natürlich enthalte ich euch auch nicht die Verpackung und das Fass vor 😉

Foto J. Herbin Bleu Azur Verpackung

Papiertest: Paper Royal by Rössler Papier 100g/m² gerippt

Heute habe ich ein weiteres Briefpapier für euch unter die Lupe genommen:

Das Paper Royal von Rössler mit 100g/m² in der gerippten Version.

Rössler Paper Royal 100g gerippt Umschlag

 

In dem Block finden sich 40 Blatt Feinpapier, gerippt.

Ich persönlich mag das gerippte Papier nicht übermäßig, bei dünnen Federn mit normalem Tintenfluss empfinde ich das gerippte Papier als sehr störend. Wenn ich eine breite Feder mit kräftigen Tintenfluss habe, stört es mich weniger, weil durch die viele Tinte die Feder besser über’s Papier gleitet und das gerippte Papier nicht mehr so „auffällig“ ist.

Geripptes Papier ist wirklich nicht jedermanns Sache, wie ich schon öfters gehört habe.

Kommen wir nun zu der Tintenfestigkeit.

Rössler Paper Royal 100g gerippt vorn

Ein leichtes Ausfransen ist erkennbar, was aber auch von der gerippten Oberfläche rühren kann.
Mit dem Pelikan M1000 mit M-Feder und dem Visconti Homo Sapiens mit Stub-Feder habe ich wieder 2 Füller dabei, die ordentlich Tinte aufs Papier bringen.

Rössler Paper Royal 100g gerippt hinten

 

Die Rückseite des 100g/m²-Papiers zeigt kein Durchbluten, aber schon ein Durchscheinen, was aber nicht so stark ist, dass man die Rückseite nicht beschreiben könnte.

Die Rückseite ist übrigens nicht gerippt, dadurch lässt sie sich besser beschreiben.

Das Paper Royal-Papier gibt es in weiß gerippt (wie ich es habe), eisgrau gerippt und chamois gerippt.

Folgende Links führen auf die Artikelseiten bei Amazon (Preise sind Stand 18.09.2013, 17.40 Uhr):

Paper Royal Weiß Block mit 40 DIN A4-Blättern für 6,99€
Paper Royal Chamois Block mit 40 DIN A4-Blättern für 5,11€
Paper Royal Eisgrau Block mit 40 DIN A4-Blättern für 6,99€

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das Papier nochmal nachkaufen würde.
Das chamois-farbende Papier würde mich reizen und da es mit kräftigem Tintenfluss ganz gut zu beschreiben ist… Mal sehen…

 

Tintenbetrachtung: Sailor kin-mokusei

Heute stelle ich euch mal eine Sailor-Tinte vor.

Man „trifft“ sie eigentlich im deutschsprachigen Raum recht selten an.

Aber schauen wir uns die Tinte doch mal an:

Scan Sailor kin-mokuseiDer Scan lässt die Farbe der kin-mokusei etwas dunkler und „farbloser“ erscheinen als sie ist.

Auf den Fotos kann man das schöne, nicht zu grelle Orange gut erkennen 🙂 Und das schöne Shading <3

Foto Sailor kin-mokusei 1

 

Foto Sailor kin-mokusei 2

 

Foto Sailor kin-mokusei 3

 

Foto Sailor kin-mokusei 4

Seht ihr dieses traumhafte Shading? <3 Ich bin echt verliebt in die Tinte!

Foto Sailor kin-mokusei 5

 

Foto Sailor kin-mokusei 6

 

Foto Sailor kin-mokusei 7

 

Foto Sailor kin-mokusei 8

 

Foto Sailor kin-mokusei 9

 

Da die Tinte nicht unbedingt alltäglich ist, kennen einige wahrscheinlich auch nicht die Verpackung:

Foto Sailor kin-mokusei Verpackung

 

Es war gar nicht so einfach rauszufinden, welche Tinte man hier vor sich hat. Die Beschriftung ist nicht in Englisch.
Und da ich 2 orangene Tinten von Sailor im gleichen Paket bekommen hab, hat das Suchen im Netz eine Weile gedauert, welche welche ist. Ich hab dann die Schriftzeichen verglichen und nach ca. 30min habe ich dann rausgefunden, welches Fass welche Tinte beinhaltet. (Und habe mir oben auf die Verpackung einen Klebezettel gemacht, damit ich es nicht nochmal suchen muss.)

Das Fass schaut so aus:

Foto Sailor kin-mokusei Fass

 

Ich liebe diese Tinte, das Shading ist unglaublich schön.

Wenn ihr Interesse habt, einfach bei missing-pen.de anrufen oder dem Rolf Thiel eine Mail schicken.

 

 

Kurzer Vergleich: aktuelles Diamine Sunshine Yellow und ein älteres

Ich habe mich ja an der Tinten-Sammelbestellung im penexchange-Forum beteiligt.
Ein Pröbchen war auch die Sunshine Yellow von Diamine.

Im Forum kam dann die Frage auf, ob sich da die Farbe geändert hat.
Ich besitze das Fass nicht, weder aktuell noch eine ältere Version. Von einer lieben Brieffreundin hab ich aber vor einer Weile ein Pröbchen von der Diamine Sunshine Yellow bekommen.

Alle Tinten, die mir mal in die Hand kommen, also egal ob Pröbchen oder Fass, bekommen ein Tintenkärtchen gemacht.
Und hier habt ihr mal den Vergleich der beiden Tintenkärtchen:

20130215-145319.jpg

Links ist das Pröbchen von meiner Brieffreundin und rechts das aus der Tinten-Sammelbestellung.

Ein riesiger Unterschied, oder nicht?
Wenn in beiden Pröbchen wirklich Diamine Sunshine Yellow drin war, dann hat Diamine wirklich kräftig was an der Farbe geändert.