Heute ist der erste Tag des Füllers

Heute, am 02.11.2012, ist der Tag des Füllers 2012.
Dieser Tag findet zum ersten Mal statt.

Die offizielle Homepage findet ihr unter: fountainpenday.org
Dort findet ihr auch die Links zum offiziellen Facebook-Account und Twitter-Account (@fountainpenday)

Der Slogan lautet:

Taking a day to embrace, promote and share fountain pens and the handwritten arts.

Ich möchte euch heute noch meine Wochenkombination an Füllern zeigen:

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Von links nach rechts:
TWSBI Diamond 540 Clear
Montblanc Starwalker Black Mystery
Pelikan Souverän M1000 schwarz

Und meine neuste Tinte, die ich bei eBay noch ergattern konnte: Montblanc Mahatma Gandhi

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Ich finde die Idee toll und ich würde mich freuen, wenn dadurch einige Leute wieder an ihre „alten“ Füller erinnert werden und doch nochmal dazu greifen 🙂

Papiertest: Sigel Designpapier

Wer gerne mit Füller schreibt und auch gerne Briefe schreibt, steht häufig vor dem Problem: Welches Briefpapier nehmen?

Vor einigen Jahren hab ich schon mal Sigel Designpapier gekauft, aber eher schlechte Erfahrungen, was das Beschreiben mit Füller angeht. Eine dünne Feder und eine nicht so kräftig fließende Tinten gingen, aber der Rest war echt zum Vergessen.

Heute sieht das etwas anders aus.
Ich habe vor einigen Wochen nochmals Designpapier von Sigel gekauft, weil ich nicht immer nur das weiße Büttenpapier oder so haben wollte. Dann muss man halt mal in den „saueren Apfel beißen“ und mit einer dünnen Feder und einer entsprechenden Tinte schreiben. Das habe ich bisher auch so gemacht.

Am Sonntag habe ich dann gedacht, dass das ja das Papier für meinen ersten Test werden kann und habe heute mal alle meine befüllten Füller mal darauf getestet. Ich war echt erstaunt. Es war echt sehr unproblematisch. Das hätte ich nie erwartet! Ich ging eigentlich von den gleichen Ergebnissen wie mit dem „alten“ Papier aus.

Meine „Testwörter“ waren immer der jeweilige Füller mit der Federstärke in Klammern dahinter und darunter die eingefüllte Tinte.

Damit man sich von beiden Seiten einen Eindruck machen kann, habe ich auf der Rückseite des Papiers immer genau das nochmal geschrieben. Es hätte ja Unterschiede zwischen Vorder- und Rückseite geben können aufgrund der „Farbunterschiede“.

Hier habt ihr nun mein Ergebnis in Bildern:

die Vorderseite:

Und die Rückseite:

Der Scan schummelt weg, dass es schon ein Durchscheinen gibt. Man kann also sehen, dass etwas auf der anderen Seite etwas geschrieben ist. Aber das stört mich ehrlich gesagt nicht.

Bei der Kombination Cleo Skribent Ebonite (B) und Akkerman Denneweg Groen gibt es ein leichtes Durchdrücken an einigen wenigen Stellen, auf der Rückseite zu sehen, also von der Vorderseite durchdrückend.

Nun noch ein paar Informationen zum Papier (laut Verpackung):

Sigel Designpapier
25x DIN A4
geeignet für alle Drucker
90g
Art.-No. DP 698

Das Motiv heißt „Spring“, wie ich eben im Internet gesucht hab. Die 25 Blätter kosten so um die 5€.

Ich bin echt froh, dass ich diesen Test gewagt habe, denn ich mag das bunte Papier und wo ich jetzt die Füllergeeignetheit festgestellt habe, werde ich bestimmt noch das ein oder andere davon kaufen. Ich werde die gekauften dann aber sicherheitshalber auch noch testen. Ihr werdet davon lesen 😉

Hier findet ihr eine kleine -nicht so schöne- Ergänzung zum Sigel Designpapier.

Mein RoterFaden Taschenbegleiter

Heute möchte ich euch meinen RoterFaden Taschenbegleiter vorstellen.

Der Slogan der Firma lautet „Mit Liebe geordnet“.
Der Taschenbegleiter ist ein „Ordnungssystem“, das man sich voll und ganz individualisieren kann. Man kann das Design selbst festlegen. Eine wirklich schöne Sache.
Ich stelle euch meinen Taschenbegleiter im folgenden genauer vor und weise immer auf die Individualisierungsmöglichkeiten hin. Vielleicht merkt ihr schon beim Lesen, was euch anspricht und was ihr braucht.
Aber wir sollten uns wohl von Außen nach Innen vorarbeiten.

Mein Taschenbegleiter ist außen aus hellbraunem Leder. Ich mag Leder und ich mag den Vintage-Stil, da ist das hellbraune Leder die richtige Wahl.


Es gibt aber auch noch schwarzes und dunkelbraunes Leder. Als günstigere Möglichkeit und für Leute, die kein Leder mögen, gibts auch noch viele verschiedene Farben Tanzboden. Das ist unempfindlicher als Leder, da es ein fester Kunststoff ist. Für mich stand das aber nie zur Auswahl, da ich Leder liebe.
Mein Verschlussband und meine Stiftschlaufe sind rot. Ich wollte es ein bisschen aufpeppen und es passt -meiner Meinung nach- gut zu dem hellbraunen Leder. Es gibt auch „Standard“ (schwarz/grau) und schwarz als Verschlussband.
Für euch Füllerfans besonders interessant: ihr könnt euch die Stiftschlaufe auch breiter machen lassen, je nachdem, welcher Füller oder Stift euch begleiten soll.
Im Inneren habe ich das wunderschöne türkise Wollfilz. Ich mag türkis 🙂 Das ist ein Extrawürstchen für mich gewesen.

Grundsätzlich gibt’s auch verschiedene Wollfilze zur Auswahl.
Bei mir gibt’s vorn 2 Quertaschen, in denen ich Zettelchen, Quittungen und Belege aufbewahre. Hinten hab ich eine Längstasche. Dort verstaue ich auch Zettel oder mal den Block von RoterFaden – je nach Bedarf. Auch bei der „Innenausstattung“ könnt ihr frei wählen. Ihr könnt die Taschen auch farblich absetzen lassen.

Der Clou der ganzen Sache ist ein Klammermechanismus. (Link führt zur Beschreibung von RoterFaden)

Es ist wirklich so einfach, wie es klingt. Ich zeige es euch mal:

Klammern auf

Heft/Zettel einlegen und Klammern zu

 

In die Klammern passt alles, was DIN-formatig ist. Das ist, meines Erachtens, ein sehr fairer Schachzug von RoterFaden. Bei anderen Systemen ist man ja häufig an die vorgegebene Papiergröße gebunden. Klar, man kann mit etwas Aufwand das Papier zuschneiden (lassen), aber warum sollte man zusätzlichen Aufwand betreiben? Hier gibt’s einige Beispiele von RoterFaden, was in ihre Begleiter passt.

Bei den Klammern habt ihr die Wahl zwischen 3 und 4. Standard ist eigentlich 3 Klammern, wer natürlich mehr mitnehmen mag, kann auch 4 nehmen. Auch hier sind Sonderwünsche möglich, 2 oder 5 Klammern stellen kein Problem dar.

Die Klammern sind sehr stabil und nicht so eine wacklige Angelegenheit.

Wer jetzt ein großer Liebhaber eines bestimmten Notizbuches ist, das aber einen Hardcover-Einband hat, der kann diesen abtrennen und schon passt es auch in den Taschenbegleiter. Man könnte es rein theoretisch auch mit Hardcover einheften, aber es macht sich meiner Meinung nach nicht so gut.

Als letztes hier in meinem Artikel, beim Konfigurator als Erstes, bleibt noch die Auswahl der Größe. DIN A6, DIN A5 und DIN A4 sind möglich. Es gibt auch die Möglichkeit beim Taschenbegleiter Taschen für das Smartphone, für den Kindle oder fürs iPad mit „reinzubauen“. Wer also iPad, Kalender und Notizhefte immer in einem haben will, der wird auch bei RoterFaden fündig.

Ich habe DIN A6 gewählt. Das ist noch eine schöne Handtaschengröße. Mittlerweile merke ich aber, dass es mir doch zu wenig Platz für die Uni ist und ein A5 muss unbedingt noch her.

Euch reicht die Auswahl noch nicht? Tja, Leute, dann sprecht doch einfach mal mit dem netten Team von RoterFaden. Ihr braucht euch da nicht scheuen, jedes Mal, wenn ich sie kontaktiert haben, dann waren sie äußerst freundlich – wobei ich mich manchmal schon nervig fand *schäm*

Ihr findet in den Galerien schon einige Sachen, die so nicht in Shop bzw. Konfigurator sind, z.B. Leder von einer alten Schultasche.

RoterFaden bietet aber nicht nur die „Hüllen“ an, sondern auch alles mögliche, was man so „einklammern“ kann, Kalender, Lesehefte, Notizhefte, Skizzenhefte, Adresshefte, Geburtstagskalender, Prospekthüllen…

Was noch überaus erwähnenswürdig ist:

Die Taschenbegleiter sind zu 100% made in Germany.

Man merkt schon beim ersten Auspacken, dass man ein hochwertiges Produkt in der Hand hat. Das 2 mm-dicke Leder und der dicke Wollfilz machen schon ordentlich was her.

Das war’s nun über meinen Taschenbegleiter.
Ihr seid neugierig geworden? Dann hier mal die wichtigsten Links:

RoterFaden Homepage

RoterFaden Galerien

RoterFaden Onlineshop

RoterFaden Taschenbegleiter Konfigurator

Ihr werdet über die Preise vielleicht ein bisschen „erschrocken“ sein, aber ihr erhaltet wirklich eine tolle Qualität. Und diese ist 100% made in Germany. Man muss nur mal drüber nachdenken, was man manchmal für sog. „Qualitätsprodukte“ bezahlt, die in den asiatischen Ländern hergestellt werden…
Ich würde mal behaupten, dass der Taschenbegleiter wirklich ein „lebenslanger“ Begleiter sein kann.

Für mich soll es unbedingt noch ein A5-Taschenbegleiter werden. Lieber heute als morgen. Doch leider sind sie nicht ganz billig, dafür ja auch tolle Qualität. Der soll dann wirklich auch ein Begleiter für viele Jahre werden – zumindest während der noch anstehenden Uni-Zeit. Obwohls danach gewiss auch nicht weniger an Notizen und Terminen wird, also noch länger. Aus Leder soll er sein, das steht schon mal fest. An dem Rest überlege ich noch. Aber da ich ja eh eigentlich erstmal noch eine ganze Weile darauf sparen muss… Vielleicht klappt’s ja zum neuen Jahr…

Habt ihr noch Fragen?
Stellt sie gern in den Kommentaren oder bei Twitter, ich werde mich bemühen, sie schnell zu beantworten.

Das große Problem mit dem Papier

Wer gern und viel mit Füller schreibt, der kennt folgendes Problem:

Man kauft ein tolles Papier oder ein tolles Notizbuch, freut sich schon auf das Beschreiben und schon bald merkt man: Das Geschriebene franst aus oder es blutet auf die Rückseite durch.

Das ist sehr ärgerlich, nicht nur für euch.
Dieses Problem kenne ich nur allzu gut. Gerade derjenige, der auch noch verschiedene Füller und Tinten benutzt, stößt bei der Vielzahl an Papieren auf Probleme.
Ich habe mehrere Füller und einige verschiedene Tinten. Relativ häufig kommt man mit „normalen“ Federn (F- oder M-Federn) und einem nicht allzu flüssigen Tintenfluss in Kombination mit einer königsblauen Tinte gut klar. Sobald man dann aber breitere Federn verwendet, einen Füller mit einem stärkerem Tintenfluss oder eine etwas stärker fließende Tinte, dann zeigen sich die Schwächen des Papiers.

Immer wieder freue ich mich über Hinweise auf „tintenfestes“ oder „tintengeeignetes“ Papier.
Deshalb möchte ich euch darauf hinweisen, dass ich mich sehr über eure Erfahrungen mit verschiedenem Papier oder verschiedenen Notizbüchern freuen würde. Hinterlasst einen Kommentar oder schickt mir eine Email.

Ich möchte hier im Blog in der nächsten Zeit auch einige meiner Erfahrungen mit euch teilen. Durch Erfahrungsaustausch kann jeder neue Ideen und Produkte finden, die „in sein Leben passen“.

Erwähnenswert ist noch, dass ich kein Geld für die Tests bekomme und auch nichts kostenlos zur Verfügung gestellt bekomme.
Wenn jetzt hier ein Hersteller aus dem Bereich der Schreibwaren liest und wünscht, dass ich auch mal sein Produkt bespreche, mache ich das auch gern. Aber darüber werdet ihr natürlich informiert.

Willkommen bei Pen and Paper Passion

Es freut mich, dass ihr den Weg zu diesem Blog gefunden habt.

Hier soll in Zukunft über alles, was mit Papier, Tinte und Feder zu tun hat, geschrieben werden.

Die heutige Zeit ist gekennzeichnet durch Technik und Neuerungen. Nur noch wenig wird von Hand geschrieben, alles kann am PC oder Smartphone erledigt werden.

Und in dieser Zeit gibt es doch noch einige wenige, die das Schreiben mit dem Füllfederhalter, oder Füller, zu schätzen wissen. Leute, die lieber mal einen schönen handgeschriebenen Brief erhalten, als immer nur diese praktischen, aber auch unpersönlichen Emails zu erhalten. Genau so ein Mensch bin ich.

Ich liebe das Gefühl, wenn über eine Feder Tinte auf das Papier gleitet, dieses Gefühl kann mir keine Tastatur und kein Touchscreen geben.

Und zum Glück bin ich mit dieser Passion zu diesen „alten Dingen“ nicht allein.

Ich würde mich freuen, wenn sich hier der ein oder andere Liebhaber von Schreibwaren einfinden würde, um meine Artikel zu lesen und zu kommentieren.

Jetzt wollt ihr natürlich wissen, was euch hier erwartet. Nun, das ist schwer zu sagen, eigentlich alles, was es so zum Thema gibt 😉

Ich werde einige Papiere auf Tintenfestigkeit testen – wer sich schon etwas damit beschäftigt hat, weiß, dass leider die wenigsten Papiere und Notizbücher noch zum Beschreiben mit Füller und Tinte geeignet sind.

Ich werde euch einige meiner Schreibgeräte vorstellen, bevorzugt natürlich Füller und euch meine subjektiven Eindrücke weiterzugeben.

Weiterhin werden hier einige Tintentests zu finden sein. Ja, es gibt tatsächlich mehr als Pelikan 4001 Königsblau :-p

 

Ich freue mich auf einen regen Austausch und viele Leser 🙂