Ergänzung zum Papiertest: Sigel Designpapier

Ich muss heute – leider – noch eine kleine Ergänzung zu meinem Papiertest: Sigel Designpapier schreiben.

Gerade bin ich am Schreiben von einem Brief, wo ich siegessicher Sigel Designpapier gewählt habe, allerdings ein anderes Motiv. Das habe ich zusammen mit dem „Spring“ aus dem anderen Test gekauft.

Geschrieben wurde mit einem Pelikan Souverän M1000 mit O3B-Feder, gefüllt mit Diamine Cerise.
Diesen Füller habe ich eigentlich auch bei dem Test verwendet, aber kein Durchdrücken erlebt.

Wie ihr seht, ist es hier ein bisschen anders. Aber nicht so schlimm wie mit anderen Papieren. Einige kleine Stellen haben durchgedrückt. Ich finde es nicht sooo tragisch. Die Vorderseite kann ich euch nicht zeigen, versteht ihr sicherlich, ist ja ein Brief.

Ich werde das Papier künftig trotzdem für Briefe verwenden, aber halt vielleicht Füller mit sattem Tintenfluss eher mit nicht so stark fließenden Tinten verwenden oder aber einfach nicht die  Füller mit dem stärksten Tintenfluss verwenden. Ich wollte es euch nur als Ergänzung zeigen.

 

Papiertest: Sigel Designpapier

Wer gerne mit Füller schreibt und auch gerne Briefe schreibt, steht häufig vor dem Problem: Welches Briefpapier nehmen?

Vor einigen Jahren hab ich schon mal Sigel Designpapier gekauft, aber eher schlechte Erfahrungen, was das Beschreiben mit Füller angeht. Eine dünne Feder und eine nicht so kräftig fließende Tinten gingen, aber der Rest war echt zum Vergessen.

Heute sieht das etwas anders aus.
Ich habe vor einigen Wochen nochmals Designpapier von Sigel gekauft, weil ich nicht immer nur das weiße Büttenpapier oder so haben wollte. Dann muss man halt mal in den „saueren Apfel beißen“ und mit einer dünnen Feder und einer entsprechenden Tinte schreiben. Das habe ich bisher auch so gemacht.

Am Sonntag habe ich dann gedacht, dass das ja das Papier für meinen ersten Test werden kann und habe heute mal alle meine befüllten Füller mal darauf getestet. Ich war echt erstaunt. Es war echt sehr unproblematisch. Das hätte ich nie erwartet! Ich ging eigentlich von den gleichen Ergebnissen wie mit dem „alten“ Papier aus.

Meine „Testwörter“ waren immer der jeweilige Füller mit der Federstärke in Klammern dahinter und darunter die eingefüllte Tinte.

Damit man sich von beiden Seiten einen Eindruck machen kann, habe ich auf der Rückseite des Papiers immer genau das nochmal geschrieben. Es hätte ja Unterschiede zwischen Vorder- und Rückseite geben können aufgrund der „Farbunterschiede“.

Hier habt ihr nun mein Ergebnis in Bildern:

die Vorderseite:

Und die Rückseite:

Der Scan schummelt weg, dass es schon ein Durchscheinen gibt. Man kann also sehen, dass etwas auf der anderen Seite etwas geschrieben ist. Aber das stört mich ehrlich gesagt nicht.

Bei der Kombination Cleo Skribent Ebonite (B) und Akkerman Denneweg Groen gibt es ein leichtes Durchdrücken an einigen wenigen Stellen, auf der Rückseite zu sehen, also von der Vorderseite durchdrückend.

Nun noch ein paar Informationen zum Papier (laut Verpackung):

Sigel Designpapier
25x DIN A4
geeignet für alle Drucker
90g
Art.-No. DP 698

Das Motiv heißt „Spring“, wie ich eben im Internet gesucht hab. Die 25 Blätter kosten so um die 5€.

Ich bin echt froh, dass ich diesen Test gewagt habe, denn ich mag das bunte Papier und wo ich jetzt die Füllergeeignetheit festgestellt habe, werde ich bestimmt noch das ein oder andere davon kaufen. Ich werde die gekauften dann aber sicherheitshalber auch noch testen. Ihr werdet davon lesen 😉

Hier findet ihr eine kleine -nicht so schöne- Ergänzung zum Sigel Designpapier.