Midori Travelers Notebook

Heute möchte ich euch mal etwas aus dem Bereich „Notizbuch“ vorstellen und zwar das Midori Travelers Notebook.
Viele kennen es sicher schon, wer nicht, der lernt es heute kennen. 😉

Ich bin ja sehr großer Fan von Schreibwaren aller Art, wenn ich mal wieder etwas neues entdecke und es interessant finde, dann kaufe ich es meistens auch.
Das Travelers Notebook habe ich schon öfters mal gesehen gehabt bei Twitter und Co. Die Idee fand ich gut, ich als Lederliebhaber, da konnte ich schlecht „nein“ sagen.
Also habe ich es einfach mal mit ein paar Einlagen bestellt.

So sieht meines aus:

Midori Travelers Notebook 1

Das Travelers Notebook wird aus pflanzlich gegerbten Leder hergestellt und von Hand geschnitten. Die Hüllen gibt es in schwarz und braun.
Meines ist schwarz.

Als Verschluss gibt es einen Gummi, der bei dem schwarzen TN auch schwarz war. Man kann sich über ein „Reparatur-Kit“ auch bunte Verschlussgummis machen, wie ich einen roten genommen habe. Aber man könnte sich auch ein passendes Gummiband suchen und dann einziehen.

Midori Travelers Notebook 2

Hier sieht man die Rückseite meines TN. Dort sieht man auch, wo das Verschlussgummi befestigt ist.

Außerdem sieht man hier den Clip für den Stifthalter. Diesen kann man auf Wunsch als „Zubehör“ kaufen. Auch da gibt’s wieder die Wahl zwischen schwarz und braun. Außerdem gibt es 2 Größen. Ich habe die größere Größe gewählt. Mein aktueller Füller am TN ist ein Parker Sonnet. Eigentlich nicht wirklich dick. Da da Leder aber naturbelassen ist, ist es innerhalb der Schlaufe rauh. Dickere Stifte würden zwar passen, „rutschen“ aber nicht so gut und es dann durchaus passieren, dass man den Clip dadurch abmacht.

Midori Travelers Notebook 3

Ich habe mir an das Verschlussgummi 2 Marienkäfer und eine kleine Blume gebastelt. Natürlich kann man da seiner Fantasie freien Lauf lassen.

Midori Travelers Notebook 4

An das „Lesezeichen-Band“ habe ich mir ein kleines Püppchen gebastelt, was ich noch in meinem Schrank gefunden habe. Finde es voll süß.

Midori Travelers Notebook 5

Hier sieht man mal die „Dicke“ des TN. Ich habe dort gerade eine Zipp-Hülle drin, den Kalenderteil für das erste Halbjahr 2013 und 2 Notizhefte. Dazu aber gleich mehr.

Midori Travelers Notebook 6

Hier schauen wir mal in das TN. Man kann vielleicht erkennen, dass die Innenseite rauh ist. Man sieht hier auch das die Zip-Hülle. Ich habe darin ein paar Briefmarken, Post-Its und einen Bleistift von Moleskine. Das hellblaue Heft, was ihr hinter der Zip-Hülle seht ist der erste Teil des Kalendariums.

Midori Travelers Notebook 7

Und so sieht die erste Seite des Kalendariums aus.

Midori Travelers Notebook 8

Hier haben wir die Rückseite vom Kalender und das erste Notizheft.
Die Notizhefte haben alle so einen braunen Umschlag, der sich gut beschreiben lässt.

Midori Travelers Notebook 9

Hier seht ihr nochmal mein Püppchen am Lesezeichenband.

Midori Travelers Notebook 10

Der zweite Teil der Zip-Hülle ist bei mir ganz hinten. Es ist je ein Einschubfach auf jeder Seite. Ich hab da ein paar Sticker drin.

Midori Travelers Notebook 11

Hier sieht man die Rückseite nochmal.

Midori Travelers Notebook 12

Hier habe ich mal versucht, euch zu zeigen, wie man die Notizhefte befestigt.
An dem TN selbst befinden sich 2 Gummis, durch die Hefte einfach aufgeschlagen in der Mitte durchschiebt. Es gibt dann noch Gummis, als Zubehör, um mehrere Hefte mit einander zu verbinden und mehr im TN unterzubringen.

Midori Travelers Notebook 13

Hier sieht man nochmal die Gummis. Zwischen dem ersten und zweiten Heft sieht man diese „Verbindungsgummis“.

Midori Travelers Notebook 14

Hier sieht man mal das Kalenderlayout (es gibt mehrere). Ich habe das Woche auf 2 Seiten mit einer Seite für Notizen. Ich finde es echt praktisch, dass die Notizenseite kariert ist. Ich kann doch nicht gerade schreiben 😉 Übrigens schimmert die Lineatur auch zum Kalender durch, wie man vielleicht erkennen kann.

Außerdem sieht man hier einen „Verbindungsgummi“.

Midori Travelers Notebook 15

Midori Travelers Notebook 16

Hier sieht man nochmal die erste Seite von den Notizheften.

Ich verwende nur karierte, es gibt auch linierte und blanko Hefte. Bei den Blanko-Heften gibt es auch noch welche mit dünnerem Papier.

Natürlich habe ich auch das Papier getestet für euch 😉

Midori Travelers Notebook Scan

Midori Travelers Notebook Scan 2

Trotzdem es ziemlich dünnes Papier ist, gibts kein Durchbluten – nicht mal beim HomoSapiens und M1000, die beide ordentlich Tinte aufs Papier bringen.

Es gibt ein Durchscheinen, ja. Aber ich finde es nicht so schlimm wie man es bei manch anderem Papier hat.

Bei dem Kalenderpapier funktioniert die Kombination aus Parker Sonnet mit M-Feder und Montblanc Midnight Blue ganz gut.

Das TN kostet in der Standardgröße 45,90€. Die kleine „Passport“-Größe kostet 39.90€.

Ein Notizheft kostet ca. 4,50€. Die karierten Hefte haben 64 Seiten.
Die Papiergröße im Standard-TN ist 11x21cm – also ca. 1/3 A4-Seite.
Das „kleine“ TN hat ungefähr A6-Größe.

Ja, das TN ist schon eigentlich simpel, aber gerade das gefällt mir. Auch dieses tolle Leder – ich mag es, wenn Sachen „altern“ und wie man an meinem TN sieht, tut es das auch.

Ich wollte euch das nur mal vorstellen, vielleicht ist es ja für den ein oder anderen interessant.

In Deutschland ist Midori nicht ganz so einfach zu bekommen, ich habe 2x bei luiban.de bestellt und da lief alles gut.
Vielleicht habt ihr aber auch einen Händler in der Nähe, der Midori-Artikel führt.

Der Kalenderfrust und warum ich keinen Filofax mehr benutze

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein kleiner Kalender-„Freak“ bin.
Ich habe in den letzten Jahre viele verschiedene Systeme probiert, wahnsinnig viel Geld für Kalender ausgegeben. Ich habe so ziemlich alles probiert, was es auf dem Markt gibt, glaube ich. Ich hatte viele Kalendersysteme und Kalender.
Ich möchte nun mal dieses Jahr Resümee passieren lassen und euch darüber berichten.
Angefangen habe ich in diesem Jahr mit dem RoterFaden Taschenbegleiter in A5 und A6. Im Februar bin ich dann wieder zu Filofax gewechselt, was ich auch vor dem Taschenbegleiter benutzt habe. Danach bin ich dann wieder zum RoterFaden Taschenbegleiter, wo ich momentan auch noch zum Teil bin.

Warum bin ich von Filofax vor dem Jahreswechsel zu 2012 zu RoterFaden gewechselt?
Ich wollte mal was anderes. Irgendwie haben mich die Ringe gestört.

Im Februar empfand ich dann „Sehnsucht“ nach meinem Filofax. Der Taschenbegleiter war mir in A5 zu groß und in A6 zu klein.
Also habe ich wieder zu Filofax gewechselt. Einige Modelle hatte ich noch von vorher und habe mir in der Nutzungszeit viele neue gekauft, sowohl gebrauchte als auch „richtig neue“.
Ca. im Juli fing es an, dass ich an Filofax zweifelte. Warum?

Zum Einen ist ein großer Kritikpunkt das Papier. Ich nutze Füller, wie ihr wisst und dafür ist das Papier total ungeeignet (außer vielleicht Füller mit spärlichen Tintenfluss und königsblauer Tinte). Alternativ habe ich auch Tintenroller/Rollerballs getestet, das hat auch nicht funktioniert.

Zum Anderen finde ich kein Kalenderlayout passend.
Nun habe ich eine Zeit lang die Kalendereinlagen nach meinem Geschmack gedruckt, dank Ray Blake. Mein Notizpapier etc. hab ich auch eine Weile selbst gedruckt.
Aber ist das die Lösung? Es ist eine wahnsinnige Arbeit, das Personal-Format zu drucken und zu schneiden. Das wollte ich mir nicht antun. Warum auch? Was nutzt mir ein Kalendersystem, bei dem ich mir alles allein machen muss?!

Ein weiterer Kritikpunkt ist für Material und Preis. Ich liebe Leder und ich habe auch fast nur Leder-Modelle besessen. Einige Modelle haben echt schönes Leder, aber sie altern nicht so schön. Bei einigen Modellen ist es sogar das Problem, dass sie nach einigen Wochen schon furchtbar aussehen, wenn man nicht so sehr drauf achtet, wie z.B. der Chameleon. Grundsätzlich bietet Filofax schon gute Qualität.
Der Preis ist für mich -nach einigem Nachdenken- einfach zu hoch. Ich denke da nur daran, dass ich für meine riesige Liebeskind Berlin-Tasche, die ich für die Uni nutze, fast genauso viel gekostet hat, wie ein Filofax. Und noch nicht mal eines der teuersten Modelle. Liebeskind bietet echt super Qualität und ist kein Billig-Schrott. Und da frage ich mich nach der Relation. Eine riesige Tasche aus super tollem Leder gegen eine Kalenderhülle. Ähm ja, irgendwie haut das meines Erachtens nicht hin. Außerdem bekommt man z.B. bei RoterFaden einen voll-ausgestatteten Taschenbegleiter bezahlt man etwas mehr als die Hälfte. Dort erhält man aber einen handgefertigten Kalender, der zu 100% made in Germany ist.
Seitdem mir das mal durch den Kopf gegangen ist, kann und will ich keinen Filofax mehr kaufen. Ich habe mittlerweile auch meinen Filofax-Bestand auf einen sehr kleinen Bestand reduziert.

Dann habe ich mich wieder RoterFaden zugewandt und habe mir den A6-Begleiter gegönnt, über den ich schon berichtet habe. Vor einer Weile habe ich auch noch einen A5 gekauft.
Und ich habe mir noch ein Midori Traveler’s Notebook zugelegt.

Was ich für 2013 nutze, weiß ich noch nicht… Es bleibt spannend! 😉