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Whitelines Link Notizbuch

Ich habe öfters gelesen, dass Whitelines tintenfestes Papier hat, weshalb ich es unbedingt mal probieren wollte. Als ich dann im Dezember mal bei Dussmann in Berlin war, hab ich mir mal eins mitgenommen.

Ich habe allerdings einen Stapel hier, was ich euch noch alles vorstellen möchte, weshalb ich das Whitelines Link noch nicht getestet und vorgestellt habe.
Vor ca. 3 Wochen brauchte ich dann dringend ein A6 Notizbuch und habe mir, mit dem Gedanken “Whitelines ist tintenfest”, eins von Whitelines bestellt. Tja, die Enttäuschung kam schnell.
Nun gab es in dieser Woche eine kleine “Diskussion” zum Thema Whitelines, weswegen ich dieses nun diese Woche vorstelle.

Heute stelle ich euch ein Whitelines Link Notizbuch in A5 mit Spiralbindung vor.

Die Whitelines Link Notizbücher eignen sich zum Scannen mit einer App, sodass ihr eure Seiten speichern und anderen Benutzern zugänglich machen könnt. Ich brauche diese Funktion nicht, kam auch nicht zum Testen, weil es schon vorher bei mir durchfiel.

Whitelines Link Cover vornDas Cover ist aus Karton, allerdings eher weicher Karton – kein Hardcover.

Whitelines Link innen vornAuf der Innenseite findet ihr eine Anleitung, wie das mit dem Scannen funktioniert.

Whitelines Link PapierSoweit ich das der Homepage entnehmen kann, umfasst ein A5-Spiralblock 70 Blätter.
Ich habe die karierte Variante, es gibt auch eine linierte.

Das “besondere” Merkmal der Whitelines-Produkte ist, dass das Papier leicht grau ist und die Linien weiß. Sie stören nicht beim Schreiben und verschwinden beim Kopieren.

Whitelines Link innen hintenAuf der hinteren Innenseite findet man nochmal Infos zu Whitelines und Whitelines Link.

Whitelines Link Cover hintenAuch hinten ist der Umschlag schlicht grau.
Bei meinem Exemplar ist sogar noch das Preisschild von Dussmann dran. Uuuups.

Nun kommen wir aber zum -für mich- wichtigsten: Dem Papier.
Wie ich der Homepage entnehmen kann, ist es 80g-Papier.
Ich muss sagen, dass ich schon enttäuscht bin. Ich hatte viel erwartet, nicht zu viel, aber schon ein bisschen was. Ich habe in meinem Notizbuch, nicht diesem, mit einem nicht allzu nassen Füller geschrieben, vorn war kein Ausfransen zu erkennen und ich habe mich dann echt etwas erschrocken, als ich umgeblättert habe.

In meinem Test von diesem Whitelines Link sieht man, dass einige Füller-Tinten-Kombinationen ausfransen und so gut wie alle durchdrücken. (Bis auf eine).
Aus der Diskussion, die ich oben genannt hab, weiß ich, dass es aber mit einem Lamy mit F-Feder und einer blauen Lamy-Patrone funktioniert. Wem das reicht, für den ist Whitelines geeignet. Für mich reicht das nicht.

Aber seht selbst:

Whitelines Link Scan Vorderseite

 

Whitelines Link Scan Rückseite

 

Ich wünsche allen männlichen Lesern einen schönen Männertag und allen Lesern einen schönen Feiertag!

 

 

 

 

 

flattr this!

13 Kommentare

  1. Hallo!

    Das ist ja wirklich eine Enttäuschung! Ich hatte mir vor einer Weile ein sehr teures Moleskine “Hobbit” Notizbuch gekauft und das Papier war derart wenig tintenfest, dass ich immer mit einem Löschblatt hinter dem zu beschreibendem
    Blatt arbeiten musste, sonst hätte ich die Seite dahinter ruiniert; von der Rückseite will ich mal gar nicht reden.

    Viele Grüße
    von TiCi (der “Vatertag” auch ohne Bier und Bollerwagen im Grünen feiert) :-)

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    • penandpaperpassion

      09/05/2013 @ 11:45 am

      Es ist immer total ärgerlich, wenn man so viel Geld ausgibt und dann ein nicht annähernd tintenfestes Produkt bekommt :(

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  2. Hallo Julia,
    leider habe ich auch mit Whitelines die gleiche Enttäuschung erleben müssen; ich hatte mir zum probieren 3 Hefte gekauft, die ich nun im Schrank dank “Tintenfestigkeit” liegen habe.

    Ich frage mich wirklich, was so schwer daran ist, ein tintenfestes Papier herzustellen.
    An der Grammatur kann es nicht liegen, denn ich habe relativ tintenfeste Papiere mit 70-80g/m2 gefunden (Miquelrius, Maruman, Kukyro) .
    Es gibt aber auch tintenfeste mit 90g/m2 (Oxford oder Clairefontaine), aber dann auch sehr viele mit 80 od. 90g/m2 die nicht so tintenfest waren wie z.B. Leuchtturm, Filofax, Chronoplan.

    Worin mag der Schlüssel liegen? An der Oberflächenbehandlung?

    Gruß
    Hans-Peter

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    • penandpaperpassion

      09/05/2013 @ 10:07 pm

      Tja, das ist eine gute Frage, Hans-Peter.
      Die Grammatur macht’s keinesfalls. Da stimme ich dir zu.
      Ob es die Oberfläche oder vielleicht die “Zusammensetzung” ist, keine Ahnung.
      Ich finde es auch total enttäuschend für die “namhaften Hersteller”, dass sie so “tintenungeeignetes” Papier herstellen. Ich meine, man kann es ja ganz einfach testen.

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  3. Ich glaube, dass die meisten Papierhersteller schlicht Füllernutzer nicht als primäre Zielgruppe sehen. Ich habe neulich mit jemandem gesprochen, der sich mit Papier auszukennen scheint und der meinte das hat was mit den Papierfasern zu tun. Und einem teureren Herstellungsverfahren. Keine Ahnung ob das stimmt, aber ich fürchte wirklich, dass Füllerschreiber tatsächlich eine zu kleine Gruppe sind um für große Papierhersteller interessant zu sein. Gibt es eigentlich Papier von Füllerfirmen? Oder Empfehlungen? Die müssten doch ein Interesse an winterfeste Papier haben.
    Noch eine gute restliche Nacht :D
    Ich hab morgen frei *hihi
    Tanja

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    • penandpaperpassion

      10/05/2013 @ 12:47 am

      Das kann schon sein, Tanja. Ich habe keine Ahnung.
      Mir fällt kein Papier ein, das von Füller-Herstellern ist.
      Aber mal ganz platt gesagt: von teuerem Papier erwarte ich (persönlich) Tintenfestigkeit. Dass das nicht immer zutrifft, wissen wir alle :-s

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    • penandpaperpassion

      10/05/2013 @ 12:53 am

      Siehst du, mein Gehirn ist schon so auf Füller & co geeicht, dass es mir gar nicht aufgefallen ist und ich “tintenfest” gelesen hab :D

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  4. Früher hatte Montblanc mal Papier.
    Super zu beschreiben, aber preislich sind die dann total abgedriftet.
    Ab und zu kann man noch Montblanc Papier im ebay ergattern, aber zu welchen Preisen……..

    Gruß
    Hans-Peter

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    • penandpaperpassion

      10/05/2013 @ 9:20 pm

      Ich glaube, irgendwo ist bei jedem ne Grenze beim Papierkauf. Und die wäre da sicherlich bei mir erreicht.

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  5. Mich erinnert d. an d. “notizio” von Avery Zweckform. Es hat nur nicht diese Scannfunktion. Zweckform bewirbt sein Papier als TINTENFEST. Vielleicht probierst du das mal. Ich selber hatte nur einen Werbeblock davon und bin aber leider nicht auf die Idee gekommen, ihn auf seine Füllertauglichkeit zu testen, sondern habe ihn als Schmierblock verschenkt.

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    • penandpaperpassion

      11/05/2013 @ 8:23 pm

      Hallo Heiko,
      Danke für den Hinweis mit den “Notizio”. Ich hatte vor ca. einem Jahr ein Notizio, was leider ähnlich von der Qualität war wie das Whitelines. :(
      Leider!

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