Artikelformat

Die Marke Paperscreen

Es gibt Blogartikel bzw. Tests, zu denen muss man erst mal eine kleine “Geschichte” erzählen, ehe man zum eigentlichen Inhalt, den Tests, kommt. Das hier ist so einer.

Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen Dingen, die ich euch hier im Blog vorstellen kann.
Schon vor einer ganzen Weile habe ich mal von “Paperscreen” gehört, ich glaube bei Twitter, denn dort ist Paperscreen aktiv (Twitter-Link zum Account von Paperscreen).
Auf die Paperscreen-Seite habe ich dann schon mal geschaut.

Ich bestelle gern bei Litteralis.de, den Shop habe ich euch hier schon mal vorgestellt. Und dann gab es einen Newsletter, dass Litteralis jetzt auch Paperscreen-Produkte (Link führt zum Litteralis-Shop) führt.

Da ich mit Christian von Litteralis auch ab und zu “privat” Kontakt habe, hat er mir angeboten, für meinen Blog mal “Testblätter” zu schicken. Da sage ich doch nicht “nein” ;)

Die kamen dann auch und ich habe getestet, wollte einen Blogbeitrag für euch schreiben. Aber irgendwie nur so das Papier zeigen ist ja auch doof, deshalb hab ich bei Paperscreen über Twitter angefragt, ob ich denn ihre Fotos verwenden dürfte. Daraufhin hat mich Paperscreen kontaktiert und mir angeboten, ein paar Produkte zum Testen zu schicken :) Ich war total baff. Ich soll Reviewexemplare für meinen kleinen Blog bekommen! Wie genial ist das denn?!

Sie sind gekommen und ich werde sie euch bald vorstellen.

Nun aber erstmal allgemein zu der Marke Paperscreen, die dem ein oder anderen sicherlich noch nicht bekannt ist.

Der Markenname Paperscreen setzt sich aus Paper (Papier) und Screen (Bildschirm) zusammen, denn sie richten ihre Produkte auf das Zusammenspiel von Smartphones/Tablets und Papier aus.
Die Idee dahinter ist es, dass die Produkte auch in die Taschen und Hüllen von den “Gadgets” passen.
Paperscreen legt ihren Augenmerk auch darauf, dass die genutzten Papiersorten zu 100% Recycling-Papier sind. Das nachhaltige Produzieren liegt ebenso im Interesse von Paperscreen, dafür arbeiten sie mit lokalen Lieferanten und Produzenten zusammen.

—————————————————————-

Ich gestehe, dass ich als Füller-Liebhaber “Recycling-Papier” etwas skeptisch gegenüber stehe. Eigentlich waren meine Erfahrungen mit solchem Papier und Füller immer sehr schlecht. Umso mehr hatte ich mich gefreut, dass mir Litteralis mal Papier zum testen schickte.
Das möchte ich euch jetzt kurz zeigen:

Paperscreen Pad Testmuster Litteralis

 

Das Blatt stammt, wie ihr sehen könnt, von dem Paperscreen Pad – ein passender Notizblock zum iPad-Format aus 100% Premium-Recyclingpapier. Bei Litteralis.de bekommt ihr diese Blöcke einzeln für 3,95€ oder ab 3 Stück für 3,25€/Stück. (Preise Stand 02.04.2013)

Man sieht an einigen Stellen ein leichtes Ausfransen. Das beschränkt sich aber wirklich auf Kombinationen, die schon ziemlich viel Tinte aufs Papier bringen. Und außer dem Pilot Capless finde ich es kaum mit dem bloßen Auge ersichtlich. Es würde mich nicht stören.

Auch für mich stieg die Spannung, als ich das Blatt umdrehte. Ich habe eine totale Katastrophe erwartet.

Dem war aber nicht so.

Paperscreen Pad Testmuster Litteralis Rückseite

 

Man sieht bei einigen Kombinationen ein punktuelles Durchbluten.
Vor allem fällt es bei dem Pilot Capless mit der “Problemtinte” (i.S.v. blutet auf vielen Papieren durch) De Atramentis Schwarzrot, dem sehr nass schreibenden Pelikan M800, dem in der Kombination mit der Montblanc Ink of Love nass schreibenden Montblanc Jonathan Swift und dem Parker Sonnet mit der Rohrer&Klingner Blauschwarz, die auf einigen Papieren zum Durchdrücken neigt.
Sonst haben wir aber nur ein leichtes Durchscheinen.

Im Großen und Ganzen würde ich sagen: Ein “durchschnittliches” Testergebnis. Aber wenn ich dann bedenke, dass das Recycling-Papier ist, dann ist das in meinen Augen schon ein gutes Ergebnis. Wie gesagt, ich war äußerst skeptisch, da ich nur Horror-Erfahrungen mit Recyclingpapier und Füllern gemacht habe.

Ich finde die Idee, Papierprodukte mit “Gadgets kompatibel” zu machen, echt gut.
Viele von uns kennen das ja sicher: So gerne man Papier und Stift (oder Füller) hat, auf einige Dinge möchte man dann doch nicht verzichten. Paperscreen bietet da Produkte, die sich gut mit dem Smartphone oder Tablet, was man dabei hat, transportieren lassen. Ob es nun im Büro, bei einer Konferenz, im Termin oder in der Bahn ist – man möchte doch mal was von Hand notieren.

 

flattr this!

4 Kommentare

  1. Pingback: Paperscreen Scola Notizhefte - Pen and Paper Passion

  2. Pingback: Just another pen ?!Blick über den Tellerrand vom 6. April 2013 » Just another pen ?!

  3. Pingback: Paperscreen Exercise Heft - Pen and Paper Passion

  4. Pingback: Paperscreen Fon und Five - Pen and Paper Passion

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.